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Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 07 vom 01. Juli 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.

Inhalt:
+ Ift zertifiziert passivhaustaugliche Bauelemente
+ Heizspiegel 2010: Heizkosten sinken, aber nur vorübergehend
+ EnEV-Studie: Fenster als Energie-Gewinner
+ Bauzinsen auf historischem Tief
+ Tag der Architektur 2010
+ RAL Gütezeichen jetzt auch für Montagebetriebe
+ LBS-Studie: Immer mehr Zweitwohnungen
+ Immobilienbarometer: Käufer zieht es eher ins Grüne als in die Stadt
+ Drastische Kürzung beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm
+ Wohnungs-Fertigstellungen auf Rekord-Tief
+ Architekten und Bauunternehmer überwiegend optimistisch
+ VPB sieht neue KfW-Programme ab 1. Juli positiv
+ Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bis 2050?

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+++ Ift zertifiziert passivhaustaugliche Bauelemente +++

Das ift Rosenheim erweitert sein Angebot um die Zertifizierung von passivhaustauglichen Fenstern, Türen und Fassaden nach EN-Normen. Parallel dazu kann bei den geprüften Bauelementen der Nachweis erfolgen, dass die Anforderungen der CE-Kennzeichnung und der KfW-Förderung erfüllt sind. Das ift reagiert mit diesem Angebot auf den vom Gesetzgeber forcierten Trend zum Passiv- bzw. Nullenergiehaus.
Basis der Zertifizierung ist die ift-Richtlinie WA-15/1 „Passivhaustauglichkeit von Fenstern, Türen und Fassaden“. Die Nachweise werden auf Grundlage von EN-Normen durchgeführt und erfolgen anhand von Messungen und Berechnungen. Mit attraktiven Paketpreisen für Nachweise, Zertifizierung, Baukörperanschlüsse und einer kostenlosen Publikation auf der ift-Website will das ift interessierten Herstellern den Einstieg in das Thema passivhaustaugliche Bauelemente erleichtern. Vorteil für Systemgeber, Hersteller und Verarbeiter: Die ift-Nachweise sind auch im Rahmen des Cascading-ITT nutzbar.

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+++ Heizspiegel 2010: Heizkosten sinken, aber nur vorübergehend +++

Ein Rückgang der Heizkosten um durchschnittlich 14 Prozent im Abrechnungsjahr 2009 hat die Haushaltskassen in Deutschland vorübergehend entlastet. Laut dem bundesweiten Heizspiegel 2010, den die gemeinnützige co2online GmbH und der Deutsche Mieterbund jetzt vorlegten, musste jeder Haushalt im Schnitt 718 Euro für das Heizen aufbringen. Die Entlastung ist jedoch nicht von Dauer, warnt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Schon in den ersten Monaten dieses Jahres seien die Energiepreise wieder stark gestiegen.
In den Heizspiegel sind knapp 80.000 Gebäudedaten eingeflossen. So liefert das Zahlenwerk Mietern und Eigentümern fundierte Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2009, getrennt nach Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl zu heizen, kostete 2009 durchschnittlich 620 Euro (-29,5% oder 260 Euro weniger als 2008). Bei Erdgas waren es 785 Euro (-1,9 %) und bei Fernwärme 860 Euro (+2,4 %).
Obwohl 2009 kälter war als das Vorjahr, ist der Heizenergieverbrauch um knapp zwei Prozent gesunken. Hengstenberg führt dies auf bereits vorgenommene Modernisierungen und geändertes Nutzerverhalten zurück. Würden mehr Häuser auf heute machbare energetische Standards modernisiert, seien noch höhere Einsparungen möglich.
Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten hält die aktuelle Entlastung bei den Heizkosten für „trügerisch“. Gegenüber dem Vorjahr seien die Ölpreise im Januar 2010 um sieben Prozent, im Februar um 13,8 Prozent und im März um 32,1 Prozent gestiegen. Darum seien steigende Heizkosten programmiert. Die energetische Modernisierung von Häusern bleibe deshalb unverzichtbar.
Der bundesweite Heizspiegel steht unter www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de als PDF-Dokument zu kostenlosen Download zur Verfügung.

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+++ EnEV-Studie: Fenster als Energie-Gewinner +++

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 sind mit den aktuellen Fensterflächen noch zu erfüllen. Im Zuge der mit einer weiteren Verschärfung einher gehenden nächsten EnEV-Stufe 2012 droht allerdings eine Verkleinerung der realisierbaren Fensterflächen. Dies ist ein Ergebnis einer gemeinsamen Studie Bundesverbandes Flachglas (BF), des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) und des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). Die vom Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser durchgeführte Studie beschäftigt sich u.a. mit den Auswirkungen der EnEV 2009 auf Fenster von Nichtwohn- und Wohngebäuden sowie mit der geplanten weiteren Anhebung der Anforderungen, mit einem Vorschlag zur Berücksichtigung der solaren Gewinne für transparente Bauteile in kommenden EnEV-Novellierungen sowie mit den Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz.
Eine weitere Erkenntnis der Studie: Dreifach verglaste Fenster zeigen eine gegenüber opaken Wandflächen bessere energetische Gesamtqualität. Bezogen auf den zu erwartenden EnEV 2012-Standard gelte dieser Befund für alle untersuchten Gebäudetypen in nahezu allen praxisrelevanten Fällen, so BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs. Daher fordern die Verbände eine angemessene Berücksichtigung der nutzbaren Wärmegewinne über Fenster. „Dies kann durch Rückgriff auf den Heizwärmebedarf geschehen oder durch eine Weiterentwicklung des Hüllflächen-spezifischen Wärmeverlustes (H'T) zu einem äquivalenten Hüllflächen-spezifischen Wärmeverlust (H'T,eq)", erklärt Grönegräs.
VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn ergänzt, dass Fenstern „die kostenlosen Gewinne natürlicher Solarenergie in kommenden novellierten Versionen der EnEV zugerechnet werden müssen“. Dabei sei der sommerliche Wärmeschutz zu berücksichtigen.

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+++ Bauzinsen auf historischem Tief +++

Die Interhyp AG, ein führender Vermittler für private Baufinanzierungen, sieht ein historisches Zinstief bei Baufinanzierungen erreicht. Mit Werten von bis zu 3,21 Prozent effektiv für zehnjährige Baudarlehen sei der Rekord-Tiefststand von September 2005 unterschritten, meldet das Unternehmen.
Dennoch warnt Interhyp vor übereilten Abschlüssen. Neben niedrigen Zinsen komme es bei einer solch langfristigen Investition auf dauerhafte Wertstabilität und eine gute Lage des Objekts an. Interhyp empfiehlt, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Zinsbindungen festzuschreiben und damit für langfristige Kalkulationssicherheit zu sorgen. Um eine überschaubare Gesamtlaufzeit der Finanzierung zu erreichen, sei es für Darlehensnehmer ratsam, eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu vereinbaren.

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+++ Tag der Architektur 2010 +++

Am 26. und am 27. Juni öffnen Bauherren in ganz Deutschland wieder ihre Türen und Pforten zu neuen Bauten und Umbauten, zu neu gestalteten Freiräumen und Gärten. Der Tag der Architektur, traditionsgemäß am letzten Juni-Wochenende, wird damit wieder zu einem Spiegel zeitgenössischer Baukunst und Innenarchitektur. Die Auftaktveranstaltung zum Tag der Architektur, der unter dem Motto „Horizonte“ steht, findet am Freitag, 25. Juni, im neu erbauten Terminal am Schwedenkai in Kiel statt.
Die von den Architektenkammern in den einzelnen Bundesländern organisierten Besuchsprogramme bieten ein breites Spektrum: Zu besichtigen sind Wohnhäuser, Büros, Industriebauten, Schulen oder sogar schwimmende Ferienhäuser. Vor Ort stehen Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten für Führungen und Fragen zur Verfügung. Die Veranstalter hoffen wieder auf regen Zuspruch: Im letzten Jahr ließen sich über 150.000 Besucher vom Tag der Architektur begeistern.

Info: www.tag-der-architektur.de

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+++ RAL Gütezeichen jetzt auch für Montagebetriebe +++

Das RAL-Institut Gütesicherung und Kennzeichnung hat das Gütezeichen nun auch auf den Bereich Montage ausgedehnt. Damit können ab sofort Montagebetriebe von Fenstern, Haustüren, Fassaden und Wintergärten den Antrag auf ein RAL Gütezeichen stellen. Dies war vor der Erweiterung des Gütezeichens nicht möglich.
Das RAL Gütezeichen ist ein Qualitätssiegel für Verbraucher. Es bestätigt die Hochwertigkeit der von der Gütesicherung umfassten Produkte und Dienstleistungen der RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren. Beispielsweise müssen gütegesicherte Fenster, Haustüren, Fassaden und Wintergärten immer eine Systemprüfung durchlaufen. Eine erfolgreiche Systemprüfung stellt sicher, dass alle verwendeten Komponenten wie Profile, Glas und Beschläge sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Neben der Produktqualität nimmt die stetige Güteüberwachung auch die Montage in den Blick und sorgt dafür, dass Anschlüsse, Dichtungen und Montageelemente dem Stand der Technik entsprechen. Die strengen RAL Güte- und Prüfbestimmungen werden regelmäßig neutral überwacht.

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+++ LBS-Studie: Immer mehr Zweitwohnungen +++

Einen Trend zur Zweitwohnung hat eine Studie des Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen ausgemacht. So sei die Zahl der Zweitwohnungen in den letzten fünf Jahren um 30 Prozent gestiegen. Nutzer von Zweitwohnungen sind demnach vor allem Berufspendler und Studenten. Der typische Besitzer einer Zweitwohnung ist unter 35 Jahren, er wohnt auf dem Land und arbeitet in der Stadt. Für viele Zweitwohnungs-Nutzer ist dies in Zeiten eines angespannten, Mobilität verlangenden Arbeitsmarkts oft die einzige Möglichkeit, berufliche Erfordernisse mit dem gewohnten, familiären Umfeld zu verbinden. Laut der Studie gibt es in Deutschland 1,1 Millionen Zweitwohnungen – damit haben inzwischen 2,8 Prozent aller deutschen Haushalte eine Zweitwohnung.
Die zunehmenden Zahlen belasten die Wohnungsmärkte in Universitäts- oder Großstädten, warnen die LBS-Experten. Denn die beruflich oder zu Ausbildungszwecken genutzte Bleibe sei meist nur eine Lösung auf Zeit und daher in 80 Prozent der Fälle ein Mietobjekt.

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+++ Immobilienbarometer: Käufer zieht es eher ins Grüne als in die Stadt +++

Rund zwei Drittel der Immobilien-Kaufinteressenten (65 Prozent) ziehen grüne und ruhige Lagen der Stadt vor. Große Nachfrage herrscht dabei vor allem in den so genannten Speckgürteln deutscher Großstädte. Dies zeigt das jüngste „Immobilienbarometer“ des Baufinanzierungs-Vermittlers Interhyp und von ImmobilienScout24. Für diese Umfrage wurden die Lagewünsche von über 3.600 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland ermittelt.
Die Hitliste der fünf wichtigsten Lagekriterien:
1. Gute Einkaufsmöglichkeiten (65 Prozent)
2. Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (55 Prozent)
3. Naturnähe (43 Prozent)
4. Ärztliche Versorgung (39 Prozent)
5. Nähe zum Arbeitsplatz (37 Prozent)

Ein umfangreiches kulturelles oder gastronomisches Angebot mit Theater, Oper oder Restaurants und Bars – wie es für Innenstädte typisch ist, spielt dagegen nur für etwa jeden zehnten Befragten eine Rolle.
Die Lagewünsche variieren je nach Alter stark. So wünschen Käufer, die älter als 60 Jahre sind, durchaus ein attraktives Kultur- und Gastronomie-Angebot (22%). Dagegen sind für die 30- bis 40-jährigen Immobilienerwerber eine kinderfreundliche Nachbarschaft (38 Prozent), gute Schulen (35 Prozent) sowie umfangreiche Kinderbetreuungsangebote (33 Prozent) wichtig.

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+++ Drastische Kürzung beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm +++

Das Bundesbauministerium plant eine drastische Kürzung der Mittel für das erfolgreiche C02-Gebäudesanierungsprogramm. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP werden 2011 nur noch 450 Millionen Euro zur Verfügung stehen. In diesem Jahr werden noch 1,5 Milliarden Euro an Fördergeldern bereitgestellt.
Bundesbauminister Peter Ramsauer verteidigte die von zahlreichen Gewerkschaften, Immobilien- und Bauverbänden vehement kritisierte Kürzung. Auf dem Tag der Immobilienwirtschaft in Berlin betonte er, dass jedes Ressort einen Beitrag zur Konsolidierung des Staatshaushalts leisten müsse. Kürzungen der Förderprogramme seien angesichts der niedrigen Zinsen vertretbar. Nach Angaben Ramsauers hat der Bund mit den Programmen zur CO2-Gebäudesanierung bis heute rund 7,3 Milliarden Euro investiert.
Offenbar gab es sogar Überlegungen, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ganz zu streichen, wie AFP eine Ministeriumssprecherin zitiert. Im Bauministerium sei man „froh, dass es uns gelungen ist, das Programm überhaupt zu erhalten".

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+++ Wohnungs-Fertigstellungen auf Rekord-Tief +++

2009 wurden in Deutschland 159.000 Wohnungen fertig gestellt - 9,6 Prozent oder 17.000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit und verweist darauf, dass dies der niedrigste Wert seit der deutschen Vereinigung sei. Der Rekord mit knapp 603.000 fertig gestellten Wohneinheiten datiert aus dem Jahr 1995. Seither ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 73 Prozent zurück.
Vor diesem Hintergrund warnt der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Franz-Georg Rips, vor ernsten Wohnungsengpässen und steigenden Mieten, insbesondere in Ballungszentren. Alarmierend sei vor allem, dass nur noch knapp 25.000 Mietwohnungen neu gebaut wurden. Der DMB fordert daher die Einführung einer Investitionszulage bzw. die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung.

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+++ Architekten und Bauunternehmer überwiegend optimistisch +++

Überwiegend optimistisch bewerten Architekten und Bauunternehmer ihre Aussichten für das laufende Jahr, wie eine Umfrage von BauinfoConsult ergab. Befragt wurden je 180 Bauunternehmer und Architekten. Viele rechnen aufgrund ihrer Auftragsentwicklung mit einer Steigerung im Wohnungsbau.
55 Prozent der Architekten erwarten demnach eine stabile Neuauftragslage beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern. Gut 20 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Bei den Bauunternehmern rechnen 42 Prozent mit stabilen Verhältnissen und zehn Prozent mit einer Auftrags-Zunahme. Mehr Optimismus herrscht im klassischen Ein- und Zweifamilienhaussegment, während die Erwartungen im Geschosswohnbau sind etwas verhaltener sind.

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+++ VPB sieht neue KfW-Programme ab 1. Juli positiv +++

Zum 1. Juli ändern sich die KfW-Standards für das energetische Bauen und Sanieren. Im Programm „Energieeffizient Bauen" kommen die neuen Förderstufen „KfW-Effizienzhaus 70", „KfW-Effizienzhaus 55" und „KfW-Effizienzhaus 40" hinzu. Neu im Programm „Energieeffizient Sanieren" sind die Förderstufen „KfW-Effizienzhaus 70" und „KfW-Effizienzhaus 55". Gestrichen wurde das bisherige KfW-Effizienzhaus 130, weil sein Standard inzwischen technisch überholt ist. Bestehen bleiben – sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung – die „KfW-Effizienzhäuser 85", „100" und „115". Je niedriger die Ziffer des Programms, umso höher die Energieeffizienz und die damit verbundene Förderung (teilweise auch in Form eines Tilgungszuschusses).
Der Verband Privater Bauherren (VPB) begrüßt die geänderten Programme. Sie seien nach der Streichung der BAFA-Fördermittel für den Einbau regenerativer Energien zurzeit die einzige Möglichkeit für Bauherren, staatliche Hilfen zu bekommen, so VPB-Vorsitzender Thomas Penningh. Ganz besonders weist der VPB darauf hin, dass es bei einigen Programmen nun Zuschüsse für die Baubegleitung durch einen Sachverständigen gibt.
Bei den anspruchsvollen Standards der Effizienzhäuser 40 und 55 ist die Baubegleitung sogar Vorschrift, betont Penningh. So soll die Qualität in Planung und Ausführung gesichert werden. Informationen zum Thema Baubegleitung gibt der VPB in seinem Ratgeber „Baubegleitung – Bauen und Sanieren mit Fachverstand". Er steht auf der VPB-Website unter www.vpb.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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+++ Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bis 2050? +++

Bis zum Jahr 2050 ist in Deutschland eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Vollversorgung mit erneuerbaren Energien möglich. Das jedenfalls behauptet eine Studie des Forschungs-Verbunds Erneuerbare Energien (FVEE). Diese wurde nun an Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen übergeben. Röttgen begrüßte die Arbeit der Wissenschaftler. Das Eckpunktepapier werde in die Arbeiten zum Energiekonzept der Bundesregierung einfließen.
Unter der Voraussetzung entsprechender Forschungsanstrengungen und fördernder politischer Rahmenbedingungen sei eine Vollversorgung auf Basis erneuerbarer Energien bis Mitte des Jahrhunderts möglich, betonen die Forscher. Langfristig würden die Investitions- und Entwicklungskosten durch Einsparungen bei herkömmlichen Energieträgern „deutlich überkompensiert“.
Aufgrund der Vielfalt der erneuerbaren Energien, kombiniert mit entsprechenden Speichertechnologien und intelligenten Stromnetzen (smart grids), sei es möglich, eine lückenlose Versorgung sicherzustellen.

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