Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 02 vom 01. Februar 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ Wegen Wirtschaftskrise stellen Unternehmen Energieeffizienz-Investitionen zurück
+ Kongress auf der bautec: „Bauen für die Zukunft – nachhaltig und innovativ“
+ Energieverbrauch 2009 auf niedrigstem Niveau seit Anfang der 1970er Jahre
+ VPB: Bauherren brauchen mehr Unterstützung zur energetischen Sanierung
+ BAU 2011 schon jetzt fast ausgebucht
+ Haus & Grund: Wohnungsbestand an demografischen Wandel anpassen
+ KfW-Award würdigt kreative Lösungen beim Schließen von Baulücken
+ Halbierung der KfW-Fördermittel für energetische Sanierung?
+ Baupreisindex leicht gestiegen
+ Kosten für behindertengerechten Umbau steuerlich geltend machen
+ „Tag rund ums Fenster 2010“ am 17./18. April
+ GTÜ fordert: Online-Energieausweise verbieten
+ Architekten müssen Grundwasserstände der letzten Jahrzehnte erkunden
++++++++++
+++ Wegen Wirtschaftskrise stellen Unternehmen Energieeffizienz-Investitionen zurück +++
Die Wirtschaftskrise hat die Investitionen von Unternehmen in Energieeffizienz vorübergehend gebremst. Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bei Entscheidungsträgern aus Industrie und Gewerbe investieren in Deutschland derzeit nur noch 30 Prozent der produzierenden Unternehmen in Energieeffizienz. Vor der Krise waren es fast doppelt so viele, teilt die dena mit. Gleichwohl hat der Stellenwert von Energieeffizienz zugenommen. So kündigten über 60 Prozent der befragten Firmen an, nach der Krise in Energieeffizienz investieren zu wollen.
Mit bereits durchgeführten Energieeffizienzmaßnahmen sparen die Unternehmen nach eigenen Angaben durchschnittlich 15 Prozent ihrer Energiekosten. Die Investitionen belaufen sich im Schnitt auf 30.000 Euro. Die Amortisationszeit beziffert die dena auf zwei bis drei Jahre. Nachholbedarf sieht die dena vor allem bei kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. So hätten in den vergangenen zwölf Monaten nur 22 Prozent der kleinen Unternehmen in Energieeffizienzmaßnahmen investiert. Dagegen waren in diesem Bereich 60 Prozent der großen Unternehmen mit hohen Energiekosten aktiv.
Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt vor allem mittelständische Unternehmen bei der Senkung der Energiekosten. So gibt es zum Beispiel einen Leitfaden zum Energiemanagement oder Online-Tools zum Abschätzen von Einsparpotenzialen.
Info:
www.industrie-energieeffizienz.de
++++++++++
+++ Kongress auf der bautec: „Bauen für die Zukunft – nachhaltig und innovativ“ +++
„Bauen für die Zukunft – nachhaltig und innovativ“ – unter diesem Titel veranstaltet das Bundesbauministerium mit seiner Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ am 16./17. Februar im Rahmen der Fachmesse bautec 2010 in Berlin einen Kongress. Die Veranstaltung widmet sich den erfolgreichen Ergebnissen sowie den weiteren Zielen und zukünftigen Möglichkeiten der Forschungsinitiative Zukunft Bau. Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer wird den Kongress am 16. Februar eröffnen und über die zukünftigen Ansätze und Ziele der Bauforschung sprechen.
Rückblickend auf die Forschungsförderung der letzten Jahre werden auf dem Kongress aus verschiedenen Bereichen einzelne Forschungsvorhaben exemplarisch vorgestellt. Darunter ist auch das international erfolgreichste Projekt der Forschungsinitiative, das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt. Weitere Themen sind u.a. neue Planungsmethoden und Technologien zum energieeffizienten Bauen und zur Nutzung erneuerbarer Energien, RFID im Bauwesen, neue Materialien und Techniken bis hin zu Bewertungssystemen für nachhaltige Gebäude. Drei parallele Workshops über die zukünftige Ausrichtung der Forschungscluster in der Initiative, mögliche Modellvorhaben sowie inter- und transdisziplinäre Ansätze für die Forschung leiten den zweiten Kongresstag ein.
Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Info/Anmeldung:
MB Capital Services GmbH, Tel.: 030/30696969, Fax 030/30696930,
kartenservice@mb-capital-services.de
++++++++++
+++ Energieverbrauch 2009 auf niedrigstem Niveau seit Anfang der 1970er Jahre +++
2009 ist der Energieverbrauch in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent gesunken. Mit 13.281 Petajoule (PJ) lag das Verbrauchsniveau so niedrig wie zuletzt Anfang der 1970er Jahre. Diese Zahlen ergeben sich aus vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB). Die AGEB führt den ungewöhnlich starken Abwärtstrend auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zurück. Besonders die energieintensiven Grundstoffindustrien seien in besonderem Maße von der Konjunkturentwicklung betroffen gewesen.
Teils deutliche Rückgänge gab es bei den fossilen Energieträgern Mineralöl (-5,8%), Erdgas (-5,5%), Steinkohle (-18,1%) und Braunkohle (-2,8%) sowie bei der Kernenergie (-9,6%). Dagegen legten die erneuerbaren Energien um 4,0 Prozent zu. Im Energiemix gab es 2009 nur geringe Verschiebungen. So bleibt Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch (Vj.: 34,3%) der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland, gefolgt von Erdgas mit 21,7 Prozent (Vj.: 21,6%). Braunkohle (11,4%) sowie Steinkohle und Kernenergie (je 11,1%) tragen in vergleichbarem Umfang zum Energiemix bei. Die Erneuerbaren steigerten ihren Anteil um knapp ein Prozent auf 9,1 Prozent. Zuwächse ergaben sich hier vor allem in den Bereichen Biomasse und Photovoltaik.
++++++++++
+++ VPB: Bauherren brauchen mehr Unterstützung zur energetischen Sanierung +++
Laut einer Umfrage des Verbands Privater Bauherren (VPB) haben 48,21 Prozent der Immobilienbesitzer bis zu 5.000 Euro an Rücklagen für die energetische Sanierung gebildet. 31,28 Prozent haben für diesen Zweck 5.000 bis 20.000 Euro zurückgelegt, 5,64 Prozent haben sogar noch mehr in Reserve. Allerdings haben 14,87 Prozent der Befragten überhaupt kein Geld für die energetische Sanierung zur Verfügung.
Nach Aussage des VPB-Vorsitzenden Thomas Penningh klängen diese Summen zunächst beachtlich, relativierten sich in der Praxis jedoch schnell, denn: „Eine grundlegende energetische Sanierung beginnt bei 70.000 Euro", erklärt der Bausachverständige. Dafür reiche das Geld dann nicht. Und staatliche Zuschüsse würden erst gewährt, wenn die Sanierung des Altbaus noch über den ohnehin schon strengen Standard der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 hinausgeht.
Dabei nähmen die Haus- und Wohnungsbesitzer den Klimaschutz sehr ernst. 37 Prozent der Befragten würden zur freien Verfügung angenommene 20.000 Euro für energetische Verbesserungen einsetzen. Doch unter den gegebenen Rahmenbedingungen könnten Sie die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung nicht alleine erreichen. „Wir brauchen hier mehr Unterstützung", so Penningh. Konkret fordert der VPB die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Bauleistungen von 19 auf sieben Prozent sowie eine Verschiebung der für 2012 geplanten EnEV-Novelle, um zunächst zu prüfen, wie sich die erst seit dem letzten Oktober geltende EnEV 2009 auswirkt.
++++++++++
+++ BAU 2011 schon jetzt fast ausgebucht +++
Die BAU wird ihrem Ruf als „Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme“ offenbar wieder eindrucksvoll gerecht: Bereits ein Jahr vor Beginn der BAU 2011, die vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, ist die Messe bereits nahezu ausgebucht. Die in 17 Messehallen zur Verfügung stehenden 180.000 m² Hallenfläche seien fast voll belegt, teilt die Messe München mit. Erwartet werden mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern und über 210.000 Besucher aus etwa 150 Ländern. Interessierten Unternehmen, die noch auf der BAU ausstellen wollen, rät Projektleiter Markus Geisenberger dennoch, die Anmeldeunterlagen unbedingt einzureichen (erhältlich unter
www.bau-muenchen.com). „Erfahrungsgemäß tut sich in den Monaten vor Messebeginn durch Stornierungen und Umplatzierungen immer wieder eine Lücke auf.“
Als Gewerke übergreifende Material- und Architekturschau stellt die BAU ein wichtiges Bindeglied zwischen Investoren, Planern, Handel und Handwerkern dar. In München versammeln sich Unternehmen und Vertreter der gesamten Prozesskette Bau. Attraktiv ist die Messe daher vor allem auch für Planer, Architekten und Bauingenieure. Die einzelnen Ausstellungsbereiche sind nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen gegliedert.
Leitthemen der BAU 2011 sind u.a. nachhaltiges Bauen, barrierefreies Bauen sowie Sanierung, Renovierung und Modernisierung. Ein hochkarätiges fachliches Begleitprogramm rundet das Messe-Angebot ab. Mehrere Sonderschauen vertiefen die Leitthemen. Auf der Sonderschau „Nachhaltig für die Zukunft“ zum Beispiel zeigt das ift Rosenheim gemeinsam mit führenden Herstellern, wie mit leistungsfähigen und innovativen Fenstern und Fassaden nachhaltiges Bauen und Energiegewinnhäuser realisiert werden können und welche Kennwerte und Nachweise bei Investitionsentscheidungen besonders zu beachten sind.
++++++++++
+++ Haus & Grund: Wohnungsbestand an demografischen Wandel anpassen +++
Eine Anpassung des deutschen Wohnungsbestandes an den demografischen Wandel mahnt die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland an. Sie beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach sind drei Viertel aller Wohnungen in Deutschland vor der zweiten Ölkrise 1979 erbaut worden. Dagegen seien lediglich 13 Prozent der Wohnungen nach der Wiedervereinigung entstanden.
Der Trend gehe in den kommenden Jahren und Jahrzehnten aber zu energieeffizienten Wohngebäuden und zu immer kleineren Haushalten. Darauf sei der Bestand nicht vorbereitet, da zum einen energieeffizientes Bauen vor den Ölkrisen der 1970er Jahre kein Thema war und die Wohnungen zum anderen größtenteils für die damals vorherrschende klassische vierköpfige Familie konzipiert seien. Um den aktuellen Anforderungen der Eigentümer gerecht zu werden, seien in Zukunft hohe Investitionen erforderlich. Bewältigen könnten die Eigentümer dies nur, wenn der Staat Hemmnisse im Miet- und Steuerrecht abbaue sowie die Steuer- und Abgabenbelastung senke, betont Haus & Grund.
++++++++++
+++ KfW-Award würdigt kreative Lösungen beim Schließen von Baulücken +++
Kreative Lösungen beim Schließen von Baulücken belohnt die KfW Bankengruppe im Rahmen eines Wettbewerbs mit insgesamt 27.000 Euro. Der KfW-Award, bei dem fünf Geldpreise vergeben werden, trägt das Motto „Mut zur Lücke! Ob Neubau oder Ersatzbau – Baulücken kreativ schließen“. „Obwohl das Wohnen in der Stadt in den letzten Jahren wieder deutlich an Bedeutung gewonnen hat, besteht aus städtebaulicher Sicht noch ein erheblicher Entwicklungsbedarf. Mit der Schließung von Baulücken können urbane Quartiere gezielt entwickelt und attraktive Innenstadtlagen neu erschlossen werden“, erläutert KfW-Vorstand Dr. Axel Nawrath die Intention. Private Wohneigentümer in Deutschland, die in den letzten fünf Jahren durch Neubau oder Ersatzbau eine Baulücke in urbanem Umfeld geschlossen haben, können sich ab sofort an dem Wettbewerb beteiligen. Die Bewerbungsfrist endet am 5. März 2010. Gefragt sind architektonisch innovative und energieeffiziente Lösungen bei ausgewogener Kosten-Nutzen-Relation.
Interessenten finden die Ausschreibungsunterlagen für den KfW-Award 2010 im Internet unter
www.kfw.de.
++++++++++
+++ Halbierung der KfW-Fördermittel für energetische Sanierung? +++
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) und der Bundesverband Flachglas (BF) kritisieren den von der KfW-Förderbank bekannt gegebenen vorläufigen Zusagestopp für Fördermittel und Kredite aus den Programmen für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Begründet wird diese Maßnahme mit dem noch nicht verabschiedeten Haushalt. Zwar geht VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn davon aus, dass die Förderung – auch für jetzt eingereichte Anträge – weitergeht. Er befürchtet aber zugleich, dass die für die Förderung vorgesehenen Haushaltsmittel deutlich zurückgefahren werden. Nach Informationen des VFF seien statt der im Jahr 2009 bereitgestellten 2,2 Milliarden Euro für 2010 nur noch 1,1 Milliarden Euro für energetische Maßnahmen im Gebäudebestand vorgesehen.
Energetische Modernisierungsmaßnahmen seien eminent wichtig, um die klimapolitischen Ziele Deutschlands zu erreichen. Zudem hätten die Fördermittel die Branche gestärkt und die Schaffung von Arbeitsplätzen ermöglicht, betonen die beiden Verbände. „Diese Konjunktur durch eine Reduzierung der Mittel abzuschwächen, ist unserer Ansicht nach das falsche Signal an den Arbeitsmarkt und die Unternehmen“, erklärt BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs.
++++++++++
+++ Baupreisindex leicht gestiegen +++
Der Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland lag im November 2009 um 0,3 Prozent über dem Wert des entsprechenden Vorjahresmonats. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit.
Bezogen auf die einzelnen Gewerke, gab es die größten Preissteigerungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,0%). Verglasungsarbeiten kosteten durchschnittlich 1,8 Prozent und Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden 1,2 Prozent mehr. Der Preis für Ausbauarbeiten erhöhte sich um 0,9 Prozent, während die Preise für Rohbauarbeiten binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent zurückgingen. Noch deutlichere Rückgänge verzeichneten die Statistiker bei Stahlbauarbeiten (-8,7%) sowie bei Betonarbeiten (-2,4%).
Der Baupreisindex für Nichtwohngebäude stieg von November 2008 bis November 2009 um 0,4 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1 Prozent.
++++++++++
+++ Kosten für behindertengerechten Umbau steuerlich geltend machen +++
Wie die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund mitteilt, können Aufwendungen für den behindertengerechten Umbau selbstgenutzter Immobilien in Zukunft einfacher steuerlich geltend gemacht werden. Dem liegt ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH, Az. VI R 7/09) zugrunde. Wenn durch eine Behinderung eine Zwangslage entstehe, die die Umbaumaßnahmen unausweichlich machten, sei es demnach möglich, die Umbaukosten als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend zu machen. Der Fiskus müsse die Kosten auch dann anerkennen, wenn die Umbauten durch nicht behinderte Bewohner genutzt werden könnten. Die Geltendmachung dürfe nicht per Abschreibung erfolgen, sondern müsse sofort zur Minderung des steuerpflichtigen Einkommens angesetzt werden.
++++++++++
+++ „Tag rund ums Fenster 2010“ am 17./18. April +++
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) weist nochmals auf den bundesweiten „Tag rund ums Fenster 2010“ am 17. und 18. April hin. Unter dem Motto „Klimaschutz mit Durchblick“ werden zahlreiche Fachbetriebe ihre Tore öffnen und zeigen, wie die Branche mit modernen Produkten wie Wärmedämmfenstern und intelligenten Fassadensystemen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Ein attraktives Rahmenprogramm macht den Besuch für die ganze Familie interessant. Das Aktionswochenende führt der VFF gleichzeitig mit dem Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz durch.
Alle Fensterhersteller, Bauelemente-Fachhändler, Handwerksbetriebe und andere Unternehmen der Fensterbranche seien zur Teilnahme am Tag rund ums Fenster aufgerufen. Hier biete sich eine Plattform, um Leistungsstärke, Zukunftsorientierung und Innovationsfähigkeit zu demonstrieren. Davon könne jeder Betrieb profitieren.
Für VFF-Mitgliedsbetriebe ist die Teilnahme kostenlos und absolut unbürokratisch, hebt der VFF hervor. Nichtmitglieder zahlen eine Schutzgebühr in Höhe von 125 Euro. Der VFF und sein Partner HDH unterstützen die Teilnehmer mit umfangreichem Service im Bereich Information und Öffentlichkeitsarbeit.
Info:
fenstertag@hdh-ev.de
www.fenstertag.de
Info-Hotline 02224/9377-24
++++++++++
+++ GTÜ fordert: Online-Energieausweise verbieten +++
Die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Erstellung von Energieausweisen aus dem Internet zu verbieten. Der Online- Energieausweis, den ein Immobilieneigentümer eigenständig durch das Ausfüllen eines Formulars erstellen könne, erfülle das vorgegebene Transparenz- und Qualitätsniveau nicht und eröffne Möglichkeiten zum massenhaften Missbrauch, kritisiert die GTÜ. Die Ausstellung eines Energieausweises durch einen qualifizierten Sachverständigen sei glaubwürdiger und nachhaltiger. Der Sachverständige begutachte die Immobilie vor Ort, erarbeite eine objektive Energiebilanz des Gebäudes und entwickle individuell zugeschnittene Vorschläge zur weiteren Energieeinsparung.
++++++++++
+++ Architekten müssen Grundwasserstände der letzten Jahrzehnte erkunden +++
Architekten müssen bei der Bauplanung Grundwasserstände über mindestens 20 bis 30 Jahre erkunden, um späteren Schäden am Bauwerk vorzubeugen. Dies geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (Aktenzeichen 22 U 135/07) hervor, wie der Infodienst Recht und Steuern der LBS erläutert. Im konkreten Fall ging es um die Unterkellerung einer Reihenhausanlage.
Bei zwei benachbarten Reihenhäusern in Hessen kam es schon nach einigen Jahren zu erheblichen Wassereinbrüchen im Kellerbereich. Die Eigentümer warfen Architekt und Bauträger vor, sie hätten es an der nötigen Sorgfalt fehlen lassen und forderten in einem Zivilprozess Schadenersatz in Höhe von rund 72.000 bzw. 64.000 Euro. Der Architekt habe die vor Ort herrschenden Grundwasserstände nicht erkundet – oder dies zumindest nicht über einen entsprechend langen Zeitraum hinweg getan, gaben sie zur Begründung an.
Die Richter des Oberlandesgerichts Frankfurt betonten in ihrem Urteil, dass dem Erforschen des örtlichen Grundwasserstandes bei einem Bauvorhaben hohe Bedeutung zukommt. Die Planung habe sich „nach dem höchsten aufgrund langjähriger Beobachtung (...) bekannten Grundwasserstand zuzüglich eines Sicherheitszuschlages von 0,30 Metern auszurichten“. Der Beobachtungszeitraum müsse in der Regel mindestens 20 bis 30 Jahre umfassen.
++++++++++
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Newsletter? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter:
info@veka.com
Sie sind noch nicht in der Fenster-Infoline registriert? Dann haben Sie hier die Möglichkeit sich als
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller anzumelden.
Wenn Sie bereits registriert sind, können Sie hier den Status für Newsletter ändern - abonnieren oder abbestellen.
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller.
Herzlichen Dank!
Ihre VEKA Redaktion
Fuer diese vielfaeltigen Aufgaben eignen sich VEKA Fenster nicht nur aufgrund
ihres attraktiven Designs, sondern auch wegen ihrer hervorragenden inneren
Werte: Die formbestaendigen, sehr gut isolierenden Mehrkammersysteme
reduzieren Heizkosten und erhoehen Stabilitaet und Sicherheit fuer das
Fenster. Die optimale Schalldaemmung sorgt fuer angenehme und ruhige
Wohnatmosphaere, der wartungsfreie, witterungs- und alterungsbestaendige
Werkstoff fuer dauerhaft attraktives Aussehen der Fenster.
Metallverstaerkungen nach den VEKA Richtlinien garantieren hohe Sicherheit.