Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 01 vom 07. Januar 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ VFF will Austauschpflicht für Einfachverglasungen
+ Energy Efficiency Award 2010: Deadline 7. Februar
+ Hälfte der Privathaushalte hat Haus- und Grundbesitz
+ Bundesarchitektenkammer will zehn Semester Mindestausbildungszeit
+ Neues dena-Label: „Good Practice Energieeffizienz“
+ LBS: Aufwärtstrend im Wohnungsbau
+ Fachbuch „Energetische Gebäudemodernisierung“
+ Neue DIN-Norm zur Schimmelproblematik
+ KfW: Förderrekord bei der energetischen Sanierung
+ Pro-Kopf-Wohnfläche steigt
+ INQA-Bauen will Wertewandel vom Billig-Bauen zum Qualitäts-Bauen
+ „Wohnungslüftung und Raumklima“ als Buch
+ Vier deutsche Beiträge beim „Solar Decathlon Europe 2010“
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+++ VFF will Austauschpflicht für Einfachverglasungen +++
Eine Austauschpflicht für die rund 30 Millionen noch mit Einfachverglasungen ausgestatteten Fenster in Deutschland fordert der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). Zwar wiesen nur fünf Prozent aller Fenstereinheiten im Gebäudebestand derart veraltete Verglasungen auf, doch deren Austausch könnte durchschlagende Wirkung haben: Ihre vollständige Modernisierung könnte mit rund einem Viertel zu der gesamten durch Fensteraustausch möglichen Energieersparnis beitragen, rechnet der VFF vor.
Im Vergleich zu modernen Wärmedämmfenstern verursache jedes Einfachfenster durch seine miserablen Wärmedämmeigenschaften einen Mehraufwand von etwa 500 Kilowattstunden Heizenergie pro Jahr. Das Einsparpotenzial durch Fenstertausch nach heutigem Stand der Technik beziffert der VFF auf insgesamt 15 Milliarden Kilowattstunden oder 1,5 Milliarden Liter Heizöl pro Jahr. Dies entspreche einer CO2-Einsparung von 4,4 Millionen Tonnen jährlich.
Der VFF schlägt vor, Mietern und Käufern von Immobilien einen Anspruch auf eine energetisch einwandfreie Gebäudehülle einzuräumen. Der Tausch einfachverglaster Fenster gegen moderne Isolierglasfenster könnte dann verpflichtend bei jedem Mieter- oder Eigentümerwechsel durch den bedarfsorientierten Energieausweis nachgewiesen werden. Denkbar sei darüber hinaus, Eigentümer aufzufordern, bei einer ohnehin fälligen Modernisierung der Außenfassade einfachverglaste Fenster gleich mit auszutauschen. Dies sei zum Beispiel dank KfW-Förderprogramm finanziell lösbar und spare mittel- und langfristig viel Geld und Energie.
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+++ Energy Efficiency Award 2010: Deadline 7. Februar +++
Die Deutsche Energie-Agentur ruft Unternehmen, die vorbildlich die betriebliche Energieeffizienz gesteigert haben, zur Teilnahme am internationalen „Energy Efficiency Award" auf. Die Bewerbungsfrist endet am 7. Februar 2010. Der Wettbewerb, den die dena im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Zusammen-arbeit mit der Deutschen Messe und der DZ Bank AG ausschreibt, ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Dabei erhält der Sieger 15.000 Euro, der Zweit-platzierte 10.000 Euro und der Dritte 5.000 Euro. Teilnehmen können Industrie- und Gewerbebetriebe jeder Größe und Branche, die erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt haben. Im Rahmen des hochkarätig besetzten „World Energy Dialogue“ der Hannover Messe werden die Preisträger am 20. April 2010 vorgestellt und geehrt.
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+++ Hälfte der Privathaushalte hat Haus- und Grundbesitz +++
Fast die Hälfte aller Privathaushalte in Deutschland verfügen über Haus- und Grundbesitz. Dieser Wert bezieht sich auf Anfang 2008 und resultiert aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes. 2003 lag die Eigentumsquote noch minimal höher bei 49 Prozent. Im Zehn-Jahres-Vergleich zu 1998 (45%) ergibt sich jedoch eine Steigerung um drei Prozent.
In der Rangliste der Eigentumsformen liegt das Einfamilienhaus mit 29 Prozent ganz vorn, mit respektablem Abstand gefolgt von der Eigentumswohnung mit 13 Prozent. Ein Zweifamilienhaus besitzen fünf Prozent der Privathaushalte, und ebenso viele nennen ein unbebautes Grundstück ihr Eigen. Zwei Prozent der Haushalte sind Eigentümer eines Mehrfamilienhauses, drei Prozent besitzen sonstige Gebäude (Wochenend-/Ferienhäuser, Gebäude in Kleingärten).
Die Eigentumsunterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern gleichen sich langsam an. Bei der ersten gesamtdeutschen EVS 1993 lag die Haus- und Grundbesitzerquote im früheren Bundes-gebiet noch bei 50 Prozent, während sich zu den neuen Ländern (28%) eine Differenz von 22 Prozent auftat. Inzwischen hat sich diese Kluft auf elf Prozent halbiert: So liegt die Quote nun bei 50 Prozent im Westen und 39 Prozent im Osten.
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+++ Bundesarchitektenkammer will zehn Semester Mindestausbildungszeit +++
Angesichts der bundesweiten Studentenproteste in den letzten Wochen fordert die Bundesarchitektenkammer (BAK) eine Reform des Bologna-Prozesses. Aus Sicht der BAK sind das Niveau und die Qualität der Berufsabschlüsse seit der Hochschulreform „dramatisch gesunken“.
Die BAK kritisiert vor allem die sechssemestrige Architektenausbildung. Die Kammer fordert, die Mindestausbildungszeit schrittweise wieder auf zehn Semester zu erhöhen. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Architekten in Deutschland auch in Zukunft ausreichend qualifizierte und international anerkannte Abschlüsse erlangen können.
Derzeit ist es so, dass ein Architekturstudent nach sechs Semestern über keinen in die Architektenkammern eintragungsfähigen Berufsabschluss verfügt. Bundesweit sei eine Mindeststudienzeit von acht Semestern Voraussetzung für die Eintragung in die Architektenkammern, so die BAK. Insofern hätten die Hochschulen und die Politik schon zwei Jahrgänge von Studierenden abgeschrieben.
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+++ Neues dena-Label: „Good Practice Energieeffizienz“ +++
Mit dem Label „Good Practice Energieeffizienz“ zeichnet die Deutsche Energie-Agentur (dena) Unternehmen und öffentliche Institutionen aus, die mit einer Steigerung der Energieeffizienz und einer Senkung des Endenergieverbrauchs Vorbildfunktion übernehmen. Dies kann im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden sein oder auch in der Reduzierung des Energieverbrauchs von Maschinen und Prozessen, im Verkehr sowie in Energieeffizienz-maßnahmen in öffentlichen Einrichtungen. Aktivitäten, die auf eine Änderung des Verbraucherverhaltens abzielen, können ebenfalls auszeichnungswürdig sein.
Für das dena-Label, das zu Marketingzwecken genutzt werden kann, können sich Unternehmen und Institutionen, aber auch Privatpersonen ab sofort bewerben, wenn sie z.B. als Auftraggeber, Planer oder Handwerker maßgeblich an Energieeffizienz-Projekten beteiligt waren. Mit detaillierten Hintergrundinformationen werden die ausgezeichneten Projekte im Internet veröffentlicht.
Info:
www.good-practice-label.de
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+++ LBS: Aufwärtstrend im Wohnungsbau +++
Nach 176.000 Baugenehmigungen im Jahr 2009 erwarten die Landesbausparkassen für 2010 rund 195.000 genehmigte Wohnungen – eine Steigerung von elf Prozent nach jahrelangen Rückgängen. Gründe für die Erholungstendenzen im deutschen Wohnungsbau sehen die LBS-Experten zum einen in der abklingenden Unsicherheit potenzieller Bauherren nach der Krise und im allmählichen Greifen der Riester-Förderung für Wohneigentümer. 2009 habe es bei den Baugenehmigungen in den ersten beiden Quartalen noch Minusraten von 11,3 und 5,6 Prozent gegeben. Dann habe der Markt aber im dritten und viertel Quartal mit 6,6 und 13 Prozent deutlich ins Plus gedreht.
Die Landesbausparkassen weisen allerdings auch darauf hin, dass der tatsächliche Neubaubedarf noch weitaus höher ist als die 195.000 prognostizierten Wohnungen für 2010. Laut einer LBS-Umfrage vom Jahresbeginn sieht die Mehrheit der deutschen Wohnungsbauexperten einen jährlichen Bedarf in der Größenordnung von 270.000 bis 350.000 Einheiten.
Um den Aufwärtstrend zu verstetigen, fordern die LBS „jetzt gezielte Anreize, damit die Menschen mehr Mut zu einer solide finanzierten Investitionsentscheidung haben.“ Länder und Kommunen müssten mit Förderangeboten und Baulandprogrammen die Chancen vor allem für bauwillige Familien verbessern.
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+++ Fachbuch „Energetische Gebäudemodernisierung“ +++
Unter dem Titel „Energetische Gebäudemodernisierung“ hat der Fraunhofer IRB Verlag ein umfassendes Werk mit Grundlagen zum energieeffizienten Planen, Bauen und Betreiben im Gebäudebestand veröffentlicht. Das Fachbuch gibt auf Basis der EnEV 2009 einen Überblick über Vorbereitung und Planung ganzheitlicher Gebäudemodernisierungen. Auf rund 300 Seiten mit zahlreichen Abbildungen findet der Leser u.a. bau-physikalische Analysen, bau- und anlagetechnische Maßnahmen, nachhaltige Konzeptionen, qualitätssichernde und schadensvermeidende Prophylaxe-hinweise sowie Kosten- und Nutzenanalysen.
Das Buch erläutert die fachgerechte Aufnahme, Analyse und Bewertung vorhandener Bausubstanz. Darüber hinaus zeigt Autor Martin Pfeiffer typische energetische Schwachstellen des Gebäudebestands und mögliche Maßnahmen für energieeffiziente Altbauerneuerung auf. Hinzu kommen Hinweise zu gebäudetechnischen Anlagen und zur Bautechnik im Baubestand.
Das Fachbuch „Energetische Gebäudemodernisierung“ (ISBN 978-3-8167-8117-2) ist zum Preis von 74 Euro erhältlich.
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+++ Neue DIN-Norm zur Schimmelproblematik +++
Die neue Norm DIN ISO 16000-16 beschäftigt sich mit Nachweis, Zählung und Probenahme von Schimmelpilzen in der Innenraumluft. Damit gibt es ein standardisiertes Verfahren für eine vergleichende Bewertung von Schimmelpilzschäden in Innenräumen. Es basiert auf der Richtlinie VDI 4252 Blatt 2. Ursprünglich wurde es weitgehend zum Nachweis und zur Zählung von Schimmelpilzen in der Außenluft eingesetzt und nun für die Bedürfnisse des Innenraumbereichs angepasst. Dabei wird mit Hilfe der Filtration in der Innenraumluft eine aktive Langzeitprobenahme (0,5 Stunden bis zu mehreren Stunden) durchgeführt. Die nun erschienene Norm konkretisiert Messverfahren, Geräte und Materialien, Sammeleffizienz, gibt aber auch Aufschluss über Grenzen des Verfahrens sowie die Qualitätssicherung.
Wie eine Studie der Universität Jena ermittelte, ist jede fünfte Wohnung in Deutschland von Schimmelpilzen befallen. Es gibt mehr als 200.000 Arten von Schimmelpilzen. Viele beeinträchtigen die Gesundheit, vor allem als Auslöser von Allergien.
Die Norm DIN ISO 16000-16 wird von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und vom DIN – Normenausschuss KRdL herausgegeben. Sie ist zum Preis von 81,10 Euro beim Beuth Verlag in Berlin (Tel. 030/26012260) erhältlich.
Onlinebestellungen:
www.beuth.de oder
www.vdi.de/richtlinien.
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+++ KfW: Förderrekord bei der energetischen Sanierung +++
Einen Rekord bei der Förderung von energieeffizienten Bau- und Sanierungsmaßnahmen meldet die KfW Bankengruppe. So wurden im Jahr 2009 bis zum 30. November über 200.000 Förderkredite und Zuschüsse mit einem Volumen von über acht Milliarden Euro vergeben – so viel wie noch nie seit dem Start der Programme im Jahr 2001. Damit wurden insgesamt fast 550.000 Wohnungen gefördert. Die Fördergelder stießen Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von 17 Milliarden Euro an. Dies bedeute die Schaffung bzw. Sicherung von über 270.000 Arbeitsplätzen für mindestens ein Jahr und eine dauerhafte Reduzierung des CO2-Ausstoßes von jährlich 1,3 Mio. Tonnen.
Aufgrund der großen Nachfrage hatte die Bundesregierung die bereits im Rahmen des Konjunkturpakets I erheblich aufgestockten Fördermittel für die energetische Sanierung nochmals erhöht. Seit dem Programmstart 2001 wurden in den Programmen für Energieeffizientes Bauen und Sanieren Kredite und Zuschüsse im Volumen von rund 30 Milliarden Euro vergeben. Nach Angaben der KfW ergaben sich daraus Investitionen in energieeffizientes Bauen und Sanieren von rund 53 Milliarden Euro.
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+++ Pro-Kopf-Wohnfläche steigt +++
Die Pro-Kopf-Wohnfläche in Westdeutschland wird bis zum Jahr 2030 von 47 Quadratmeter (2010) auf 54 Quadratmeter steigen. Der Osten Deutschland legt im gleichen Zeitraum noch stärker zu: Hier klettert die Pro-Kopf-Wohnfläche von 43 auf 55 Quadratmeter, wie eine aktuelle Prognose des Berliner Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) zeigt.
Ursache dieser Entwicklung ist nach Einschätzung der LBS-Experten vor allem der Trend zu kleineren Haus-halten. So erwarten die Marktforscher trotz rückläufiger Bevölkerungszahlen einen Zuwachs bei der Zahl der Haushalte um über eine Million bis 2020. Darüber hinaus führe steigender Wohlstand zu wachsenden Wohnansprüchen.
Ein weiterer Grund für den steigenden Wohnflächenbedarf liege in der Tatsache, dass die Menschen immer älter werden und in ihren Eigenheimen und Wohnungen möglichst lange leben bleiben (auch wenn die Kinder längst aus dem Haus sind). Aktuell verfügen die bis zu 50-Jährigen in den alten Bundesländern über eine durchschnittliche Wohnfläche von gut 38 Quadratmetern pro Kopf, so die Analyse. In der Altersklasse von 50 bis 65 Jahren sind es bereits 48 Quadratmeter und ab 65 Jahren gar 62 Quadratmeter. Das Bild im Osten zeigt sich ähnlich, wenn auch nicht so stark ausgeprägt, da die Wohneigentumsquote älterer Menschen dort aus historischen Gründen niedriger liegt.
Große Unterschiede bei der Pro-Kopf-Wohnfläche von Mietern in Stadt (39 Quadratmeter) und Land (40 Quadratmeter) gibt es nicht. Bei Wohnungseigentümern ist die Stadt-Land-Differenz mit 47 bis 49 Quadratmetern ähnlich gering.
Entwickelt sich die Nachfrage gemäß der neuen Wohnflächenprognose von empirica, würde dies laut LBS einen jährlichen Neubau von annähernd 300.000 Einheiten in den nächsten 20 Jahren erfordern. Dies liege mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Niveau der Bautätigkeit.
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+++ INQA-Bauen will Wertewandel vom Billig-Bauen zum Qualitäts-Bauen +++
In der Initiative Neue Qualität des Bauens (INQA-Bauen) haben sich Bau-Akteure aller Couleur – vom Bauherren über den Planer bis zum ausführenden Bauunternehmen oder Handwerker – zusammengeschlossen. Sie haben sich wirtschaftliches, nachhaltiges und gesundes gutes Bauen auf die Fahnen geschrieben. Ziel ist ein Wertewandel vom Billig-Bauen zum Qualitäts-Bauen. Dies soll nach Aussage der Initiatoren einen „volkswirtschaftlich schädlichen Verdrängungswettbewerb zu Lasten von seriösen, qualitätsbewussten Unternehmen“ stoppen und zugleich helfen, die immensen Folgekosten von Bauschäden einzudämmen.
Innerhalb von INQA-Bauen haben sich z.B. in Berlin Brandenburg, Hessen, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen regionale Netzwerke gebildet, in denen die Partner ihre Strukturen und Angebote konkret aufeinander abstimmen und Qualitätsstandards definieren. Ein weiteres Netzwerk startete nun auch in Stuttgart, wo kürzlich die Auftaktveranstaltung für „Gutes Bauen in Baden-Württemberg“ stattfand.
INQA-Bauen hat verschiedene Praxishilfen und Instrumente entwickelt: Der Check-bauen hilft Bauherren mittels Checkliste bei der Durchführung eines erfolgreichen Bauprojekts. Dabei steht qualitätsorientiertes und möglichst preis-günstiges Bauen im Vordergrund.
CASA-bauen gibt Bauunternehmern systematische Informationen durch Selbstbewertung an die Hand. Je sieben Fragen zur Organisation des Unternehmens bzw. von Baustellenabläufen ermöglichen ein Benchmarking und decken Schwachstellen und Verbesserungspotenziale auf.
Die Datenbank
Gute-Bauunternehmen.de hilft Bau-herren, Planern und Entscheidern, qualitätsbewusste Bauunternehmen zu finden. Die Bewertung der gelisteten Unternehmen erfolgt durch deren Auftraggeber, wobei die Einzelbewertungen zusammengefasst veröffentlicht werden. Voraussetzung für die Aufnahme in die Datenbank ist die Selbstbewertung mit CASA-bauen. Zudem müssen die gelisteten Unternehmen durch den Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. zertifiziert sein.
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+++ „Wohnungslüftung und Raumklima“ als Buch +++
Mit dem Thema „Wohnungslüftung und Raumklima“ befasst sich ein gleichnamiges Buch des Fraunhofer IRB Verlages. Das Werk ist die überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Bestsellers „Fensterlüftung und Raumklima“. Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung des richtigen Lüftungsverhaltens und des Einsatzes ventilatorgestützter Lüftungssysteme im Zuge immer dichterer Fenster und Dämmungen.
In der Buch-Neuauflage liefern Experten aus Bauphysik, Baubiologie, Bauchemie, Medizin und Recht auf 362 Seiten umfassende Informationen aus Theorie und Praxis. Das Spektrum reicht dabei von bauphysikalischen Zusammenhängen über Ursachen und Vermeidung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden bis hin zu rechtlichen Aspekten bei Schäden und Mietstreitigkeiten. Weitere Themen sind der Feuchteeintrag in Wohnungen, das Nutzerverhalten bei der Fensterlüftung und dessen Einfluss auf den Energieverbrauch sowie die neue Lüftungsnorm. Tipps und Hinweise für Wohnungsnutzer zum richtigen Lüften runden das Werk ab. Das im Fraunhofer IRB Verlag erschienene Buch „Wohnungslüftung und Raumklima“ ist zum Preis von 64 Euro erhältlich (ISBN 978-3-8167-7659-8).
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+++ Vier deutsche Beiträge beim „Solar Decathlon Europe 2010“ +++
2010 findet in Madrid der internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon Europe“ statt. Am Start sind dann auch vier deutsche Beiträge. Angehende Architekten und Ingenieure der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule für Technik Stuttgart, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaft Rosenheim haben mit ihren Professoren nun ihre ambitionierten Entwürfe von energieoptimierten und architektonisch anspruchvollen Wohnhäusern im Bundeswirtschaftsministerium ausgestellt. Das Ministerium übernimmt die Schirmherrschaft für die vier deutschen Beiträge, die den Weg zum „Nullenergie-Gebäude der Zukunft“ weisen wollen.
Vorreiter ist das Team der Technischen Universität Darmstadt, das 2007 den Solar Decathlon in Washington, die inoffizielle Weltmeisterschaft der Solarhäuser, gewann und diesen Erfolg 2009 wiederholte. Das Bundeswirtschaftsministerium unter-stützt die deutschen Hochschulen bei ihrer Teilnahme am Solar Decathlon Europe 2010 mit insgesamt 1,6 Mio. Euro.
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