Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 03 vom 01. März 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ NRW: Trendwende im Wohnungsbau
+ Meist reicht in Deutschland ein Durchschnittseinkommen fürs Eigenheim
+ Zuschüsse für Energiesparberatung
+ Breite Kritik an Kürzung der Sanierungs-Förderung
+ Geschäftsklima bei Architekten so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr
+ Haus & Grund und ZDB: Bauvertragsmuster aktualisiert
+ Rat der Immobilienweisen: Angst vor Wohnungsnot unbegründet
+ Leichte Erholung im europäischen Wohnungsbau in Sicht
+ Flyer informiert Mieter über den Energieausweis
+ 183.000 zusätzliche Wohneinheiten pro Jahr benötigt
+ Rosenheimer Tür- und Tortage 2010
+ Keine Krediktklemme, aber Schwierigkeiten bei Kreditvergabe
++++++++++
+++ NRW: Trendwende im Wohnungsbau +++
Die Landesbausparkassen sehen Anzeichen für eine Trendwende im Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen. Per Ende November 2009 stieg die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen kumuliert um 1,1 Prozent. Die LBS-Prognose sieht für das letzte Quartal 2009 gar einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Das ändere jedoch nichts daran, dass der Wohnungsbau im letzten Jahr mit voraussichtlich 33.000 fertig gestellten Einheiten am bisherigen Tiefpunkt angelangt sei.
Wie die LBS vorrechnet, müssten jährlich mindestens 50.000 bis 60.000 neue Wohnungen entstehen, um den Neubau- und Ersatzbedarf bei weiter zunehmenden Haushaltszahlen zu decken. Die LBS-Experten erwarten im laufenden Jahr 36.000 neue Wohnungen, 2011 etwa 38.000. Vor diesem Hintergrund sei die sich andeutende Trendwende „bei weitem nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken“, so Dr. Christian Badde, Vorstandsvorsitzender der LBS West.
Die LBS sieht ein weiteres Problem des viel zu geringen Neubauanteils: Dringend erforderliche Qualitätsstandards hinsichtlich Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Komfort können sich so nur sehr langsam im Wohnungsbestand durchsetzen.
++++++++++
+++ Meist reicht in Deutschland ein Durchschnittseinkommen fürs Eigenheim +++
Ein durchschnittliches Einkommen (mittleres verfügbares Haushaltseinkommen in der jeweiligen Region) reicht Bau- oder Kaufwilligen in immer mehr Städten und Landkreisen aus, um sich ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Dies gilt in über 90 Prozent aller Landkreise und in 78 von 115 kreisfreien Städten, wie das Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) ermittelte. Zu dieser Entwicklung hätten vor allem günstige Preise und niedrige Zinsen beigetragen. Es gibt allerdings auch Ausreißer: So müssen angehende Eigenheimbesitzer in München fast das Doppelte des dortigen Durchschnittseinkommens für eine typische Wohneigentumsfinanzierung aufbringen. Dagegen reiche in Kreisen wie Sangerhausen und Bernburg lediglich ein Viertel des Durchschnittseinkommens aus.
Bei der Berechnung legte empirica zugrunde, dass bei einem Eigenkapital in Höhe eines Jahresnettoeinkommens die Finanzierungsbelastung (bei Zins und Tilgung von 7 Prozent pro Jahr) 35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigt.
++++++++++
+++ Zuschüsse für Energiesparberatung +++
Wie die Bausparkasse Schwäbisch-Hall mitteilt, können Eigentümer älterer Häuser bis Ende 2014 weiter hohe staatliche Zuschüsse für eine Energiesparberatung in Anspruch nehmen. Das zunächst bis Ende 2009 befristete Förderprogramm sei verlängert und sogar noch erweitert worden. Der Zuschuss für Ein- und Zweifamilienhäuser liege nun bei bis zu 300 Euro. Bei Kosten von etwa 600 Euro für ein durchschnittliches Eigenheim sei dies eine attraktive Finanzspritze. Wer zusätzlich mit einem Blower-Door-Test die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle prüfen lasse, erhalte noch 100 Euro extra. Die staatliche Förderung muss der Energieberater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.
++++++++++
+++ Breite Kritik an Kürzung der Sanierungs-Förderung +++
Aus der Bau- und Fensterbranche kommt breite Kritik an der Kürzung der KfW-Fördermittel für die energetische Gebäudesanierung. Statt 2,2 Milliarden Euro wie im vergangenen Jahr sollen 2010 nur noch 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sehen diese Entwicklung „mit großer Sorge und Unverständnis“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Eine solche Halbierung der Fördermittel würde zwangsläufig die Sanierungsaktivitäten bremsen und damit den klimapolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung entgegen stehen. Der zu erwartende Nachfragerückgang gefährdet auch hoch qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Bau- und Ausbauhandwerken“, erklären ZDH-Präsident Otto Kentzler und ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein. ZDH und ZDB fordern die Bundesregierung auf, mindestens das ursprünglich vorgesehene Fördervolumen von 1,5 Milliarden Euro für das laufende Jahr bereitzustellen.
Für den Verband Beratender Ingenieure VBI spart die Bundesregierung mit der Halbierung der Fördermittel am falschen Ende. Dies sei ein fatales Signal für den Klimaschutz in Deutschland. „Die öffentliche Förderung der energetischen Sanierung hat in den vergangenen Jahren erhebliches privates Kapital mobilisiert. In diesem Zusammenhang haben sich viele Hauseigentümer und Investoren dazu entschlossen, umfangreiche Erneuerungen und Sanierungen im Gebäudebestand vorzunehmen. Es ist wenig sinnvoll, in Bereichen zu sparen, die in den nächsten Jahren helfen werden, Energiekosten in großem Umfang zu senken“, so VBI-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Rollenhagen.
Der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller und der Bundesverband Flachglas sprechen in einer gemeinsamen Erklärung von einem „erheblichen Einbruch, der nicht nur der Glas-, Fenster- und Fassadenbranche schwer zu schaffen machen könnte“. Die mittelständisch geprägte Branche sei durch die Förderung gestärkt worden und dank der damit verbundenen Wachstumsimpulse weitgehend vom allgemeinen Wirtschaftseinbruch verschont geblieben. Diese Konjunktur durch eine Reduzierung der Mittel abzuschwächen, sei das falsche Signal an den Arbeitsmarkt und die Unternehmen.
++++++++++
+++ Geschäftsklima bei Architekten so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr +++
Die freischaffenden Architekten sehen optimistisch wie lange nicht mehr in die Zukunft. Das Geschäftsklima erreichte nach der jüngsten vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts ein 15-Jahres-Hoch und liegt erstmals seit dem Frühjahr 1995 wieder im positiven Bereich.
Gegenüber der letzten Umfrage stieg der Anteil der Architekten, die ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“ bezeichnen von 33 auf 36 Prozent. Gleichzeitig sank die Quote bei den „Schlecht“-Meldungen von 29 auf 24 Prozent.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch im geschätzten Bauvolumen aus neu abgeschlossenen Verträgen wider. Hier gab es eine Steigerung von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorquartal. Getragen wird dies von einem Anstieg um rund 17 Prozent im Nichtwohnungsbau, während die Architekten im Wohnungsbau einen geringfügigen Rückgang melden. Der detaillierte Blick auf den Wohnungsbau zeigt eine steigende Nachfrage nach Planungsleistungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, jedoch eine nach wie vor unbefriedigende Auftragslage bei Mehrfamilienhäusern.
Sehr zurückhaltend zeigen sich weiterhin die gewerblichen Auftraggeber. Der Auftragseingang in diesem Bereich lag nur noch bei einem Drittel des Spitzenwertes aus dem Jahr 2006. Dies sieht das ifo Institut als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise. Erfreulich ist wiederum die Investitionsbereitschaft der öffentlichen Auftraggeber. Gegenüber den schwachen Jahren 2003 bis 2005 zeigt sich aktuell eine Verdopplung des Vergabevolumens.
++++++++++
+++ Haus & Grund und ZDB: Bauvertragsmuster aktualisiert +++
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund haben ihre 2008 erstmals gemeinsam herausgegebenen Bauvertragsmuster aktualisiert und noch anwenderfreundlicher gestaltet. Ausführliche Erläuterungen erleichtern dem Nutzer die Handhabung und das Ausfüllen. Interessenten können auf zwei Vertragsmuster zurückgreifen: Ein Mustervertrag dreht sich um die Beauftragung von Handwerkerleistungen, wie beispielsweise Zimmererarbeiten, Fassadenarbeiten oder Fliesenarbeiten. Der andere ist ein Einfamilienhaus-Bauvertrag für die Beauftragung eines Bauunternehmens mit der Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück des Eigentümers.
Erhältlich sind die Vertragsmuster kostenlos bei ZDB-Meisterbetrieben und in Haus & Grund-Ortsvereinen. Darüber hinaus können sie im Internet unter
www.hausundgrund.de sowie
www.zdb.de als pdf-Datei heruntergeladen und direkt am Bildschirm ausgefüllt werden.
++++++++++
+++ Rat der Immobilienweisen: Angst vor Wohnungsnot unbegründet +++
Der „Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft“ sieht in seinem Frühjahrsgutachten für 2010 keine Anzeichen für eine neue Wohnungsnot. Eine Kreditklemme hält das Expertengremium für nicht ausgeschlossen, aber für eher unwahrscheinlich. Dafür seien drastisch steigende Leerstände an den deutschen Büromärkten zu erwarten. Initiiert wurde der Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft von der Immobilien Zeitung und dem Zentralem Immobilien Ausschuss (ZIA). Ihm gehören Vertreter führender unabhängiger Forschungsinstitute an. Das Gutachten kann zum Preis von 129 Euro unter
www.iz.de bestellt werden.
Auf dem Wohnimmobilienmarkt konstatiert der Rat der Weisen eine – nicht nur vorübergehende – Erholung der Preise. Die Angst vor Wohnungsnot oder Wohnungsverknappung, geschürt durch die auf einen Rekordtiefststand gefallenen Fertigstellungszahlen, halten die Experten für unbegründet. Ausnahme seien einzelne Regionen wie München, Freiburg oder Heidelberg. Ansonsten wiesen die amtlichen Statistiken darauf hin, dass sich das Wohnungsangebot im westdeutschen Mittel analog zur Wohnungsnachfrage entwickelt hat. Demnach sei die Zahl der Haushalte in Westdeutschland zwischen 1994 und 2008 um knapp zehn Prozent oder 2,7 Mio. gestiegen. Dagegen zeige die Wohnungsfortschreibung der statistischen Ämter, dass die Wohnungszahl um 14 Prozent oder 3,9 Mio. zugenommen habe. Dies seien Indikatoren für eine ausgeglichene Wohnungsmarktentwicklung.
Eine größere Gefahr für die konjunkturelle Erholung sieht der Rat der Weisen in einer Kreditklemme. Zu apokalyptischen Visionen gebe es jedoch keinen Anlass, denn bis dato gibt es keine Kreditklemme und auch keine Anhaltspunkte dafür.
Auf den Büromärkten erwarten die Experten neue Höchstwerte bei den Leerständen infolge eines Rückgangs der Zahl der Bürobeschäftigten bei gleichzeitiger Zunahme der Fertigstellungen. In konkreten Zahlen werden laut Rat der Weisen in den großen Metropolen in diesem Jahr 8,75 Mio. Quadratmeter Bürofläche leer stehen. Die durchschnittliche Leerstandsquote klettere damit nach 8,8 Prozent im Jahr 2008 und 9,7 Prozent im Jahr 2009 nun auf den neuen Höchststand von 11,3 Prozent.
++++++++++
+++ Leichte Erholung im europäischen Wohnungsbau in Sicht +++
Nach den dramatischen Rückgängen der letzten beiden Jahre ist mit einer Verlangsamung bzw. leichten Erholung des Bauvolumens im europäischen Wohnungsbau zu rechnen. Dies teilt das ifo-Institut mit. Die Euroconstruct-Gruppe, in der Institute aus 15 west- und 4 osteuropäischen Ländern zusammenarbeiten, meldete für 2008 und 2009 in den 19 analysierten Ländern eine Verringerung des Bauvolumens um rund 20 Prozent. Dagegen wird für 2010 nur ein leichter Rückgang um zwei Prozent erwartet. Bis 2012 sagen die Experten eine langsame Erholung der Wohnungsbauaktivitäten voraus. „Das gesamte Wohnungsbauvolumen dürfte 2012 mit 609 Mrd. Euro nur knapp drei Prozent über dem Niveau des Jahres 2009 liegen (593 Mrd. Euro)“, so die Prognose.
Die dramatischsten Einbrüche gibt es im Wohnungsbau, der von 2008 bis 2010 ein Minus von 36 Prozent verkraften muss. Dagegen gehen Bauleistungen im Bestand in den genannten drei Jahren lediglich um vier Prozent zurück. Für 2010 erwartet Euroconstruct in Europa ein Wohnungsbauvolumen von nur noch rund 580 Mrd. Euro – das bedeutet einen Rückfall auf das Niveau des Jahres 1995.
Die Ursache für die heftigen Korrekturen auf den europäischen Wohnungsmärkten sieht Euroconstruct vor allem in den während der letzten Jahre spürbar gestiegenen Preisen für Wohnimmobilien, insbesondere in Spanien, Irland, Großbritannien, Frankreich und Schweden. Deutschland bilde in dieser Entwicklung eine Ausnahme, so die Experten. Die Preise für Wohnimmobilien seien relativ stabil, und der Wohnungsbau zeige alles andere als Anzeichen von Überhitzung.
++++++++++
+++ Flyer informiert Mieter über den Energieausweis +++
In einem neuen Flyer haben die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und der Deutsche Mieterbund (DMB) wichtige Informationen rund um den Energieausweis zusammengefasst. Die Broschüre richtet sich vor allem an Mieter. Denn immer noch erkundigten sich Mietinteressenten nur selten nach diesem Dokument, das die Energieeffizienz einer Immobilie dokumentiert und das Eigentümer bei Vermietung von Wohnungen und Häusern vorlegen müssen.
dena und Mieterbund empfehlen Mietinteressenten, sich vor Abschluss eines Mietvertrags den Energieausweis zeigen zu lassen, da sich ansonsten die Kosten für Heizung und Warmwasser im voraus nur schwer abschätzen ließen. Der Energieausweis liefere Informationen über den energetischen Zustand eines Gebäudes und könne helfen, böse Überraschungen bei der ersten Heizkostenabrechnung zu vermeiden.
Unter anderem erklärt der Flyer den Unterschied zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis, zeigt, wie sich aus den Angaben des Energieausweises die ungefähren Heiz- und Warmwasserkosten abschätzen lassen, und erläutert, wer die Kosten des Energieausweises trägt. Der Informationsflyer steht im Internet bei der dena (
www.zukunft-haus.info/publikationen) oder beim Mieterbund (
www.mieterbund.de/klimaprojekt.html) zum Download zur Verfügung.
++++++++++
+++ 183.000 zusätzliche Wohneinheiten pro Jahr benötigt +++
Die aktuelle Wohnungsmarktprognose 2025 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht für die nächsten Jahre von einer stabilen bzw. wachsenden Wohnungsnachfrage aus. In Deutschland werden demnach bis 2025 insgesamt 2,9 Mio. zusätzliche Neubauwohnungen benötigt. Pro Jahr entspricht das 183.000 Wohneinheiten, davon 154.000 in den alten und 29.000 Wohnungen in den neuen Ländern. Etwa zwei Drittel (115.000 Wohneinheiten) des erforderlichen Neubaus müssten laut BBSR auf selbst genutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser entfallen, rund 68.000 Einheiten auf den Geschosswohnungsbau.
Das BBSR geht davon aus, dass die Zahl der Haushalte trotz sinkender Bevölkerung relativ stabil bleibt und wird bis 2025 nur geringfügig sinkt. In vielen westdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten werde die Zahl der Haushalte sogar weiter wachsen. Allerdings werden größere Haushalte – insbesondere Haushalte mit Kindern – eher abnehmen. Laut der Prognose wird die Eigentumsquote in den alten Ländern bis 2025 um vier Prozentpunkte auf 47 Prozent klettern, für die neuen Länder wird eine Zunahme um sechs Prozentpunkte auf 36 Prozent erwartet. Die Pro-Kopf-Wohnfläche der selbst nutzenden Eigentümerhaushalte steigt in den alten Ländern um vier Quadratmeter auf knapp 53 qm und in den neuen Ländern auf ca. 47 qm. Bei Mieterhaushalten ist eine Zunahme von drei Quadratmeter auf 41 qm (West) bzw. 38 qm (Ost) zu erwarten.
Schwerpunkte der Neubautätigkeit sieht das BBSR im Umland der großen Wachstumsregionen der alten Bundesländer (Ein- und Zweifamilienhausbau) sowie zum Teil auch in den dortigen Kernstädten (Geschosswohnungsneubau). Dagegen werde der Geschosswohnungsbau in den ländlichen Regionen der neuen Länder fast völlig zum Erliegen kommen.
++++++++++
+++ Rosenheimer Tür- und Tortage 2010 +++
Im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum finden am 20. und 21. Mai die 6. Rosenheimer Tür- und Tortage statt. Sie stehen unter dem Leitthema „Nachhaltigkeit – Aufgabe und Zukunft für die Tür- und Torbranche“. Vor dem Hintergrund gesetzlicher Anforderungen, Normen und Zertifikate sowie der Nachfrage nach mehr Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz stehen die Tür- und Torhersteller vor großen Herausforderungen. Für die Entwicklung neuer Technologien und Strategien will das ift Rosenheim als Veranstalter den Teilnehmern Impulse geben.
Dabei steht neben Themen wie EnEV, Maschinenrichtlinie, Produktnormen und Brandschutzregeln zunehmend auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus (Stichwort Green Building). Immer häufiger verlangen Bauherren, Behörden, Architekten, Investoren und die Wohnungswirtschaft Nachweise und Zertifikate, um Investitionssicherheit, Wiederverkaufsfähigkeit und Energieeffizienz von anerkannten erfahrenen Stellen bestätigt zu bekommen. Neben der praktischen Umsetzung der Nachhaltigkeitsnachweise und -zertifikate stehen natürlich die Information und Diskussion technisch-normativer Entwicklungen im Vordergrund.
Die Rosenheimer Tür- und Tortage gliedern sich in sechs Themenblöcke:
1. Außentüren (Produktnormen, Austauschregeln, Fragen und Antworten rund um die CE-Kennzeichnung)
2. Innentüren (Produktnorm EN 14351-2, Umweltverträglichkeit, VOC, Marktchancen in Europa)
3. Tore und Automation (Maschinenrichtlinie, bauphysikalische Anforderungen an automatische Türsysteme, Einsatz Steuerungstechnik, DIN EN 13849-1)
4. Brandschutz (Brandschutznorm DIN EN 16034, Anwendungsbereich, Anforderungen und Übertragungsregeln europäischer Anforderungen)
5. Beschläge und Sicherheit (Marktentwicklung, europäische Beschlags- und Einbruchnorm)
6. Aktuelles und Recht (Praxis EnEV, Komfort und Barrierefreiheit, Umgang mit verdeckten Mängeln)
Die Tagungsgebühr beträgt 545 Euro für ift-Mitglieder und 595 für Nichtmitglieder (je weitere Person 495 bzw. 545 Euro).
Info:
www.ift-rosenheim.de\tuer-tortage
++++++++++
+++ Keine Krediktklemme, aber Schwierigkeiten bei Kreditvergabe +++
Laut einer KfW-Blitzbefragung gibt es in Deutschland derzeit keine flächendeckende Kreditklemme. Allerdings klagen Unternehmen über deutliche Schwierigkeiten, langfristige Kredite zu erhalten. Befragt wurden Finanzierungsexperten 16 deutscher Wirtschaftsverbände. 83 Prozent von ihnen meinten, dass Unternehmen mit einer durchschnittlichen Bonität kein grundsätzliches Problem hatten, eine Finanzierung zu erhalten.
44 Prozent berichteten von einem schwieriger gewordenen Zugang zu Investitionskrediten, bedingt vor allem durch die gestiegenen Anforderungen an Sicherheiten sowie höhere Zinsen. Zudem hätten viele Unternehmen aufgrund der schwierigen Finanzierungs- und Wirtschaftslage ihre geplanten Investitionen verringert oder verschoben, wie 90 Prozent der Experten feststellten. Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, sieht darin eine problematische Tendenz, denn zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands seien Investitionen dringend erforderlich.
Bei der Entwicklung der Kreditvergabe in den nächsten drei Monaten sind die Verbände eher skeptisch: 75 % der Verbände gaben an, dass sie eine Verschlechterung erwarten. Daher sei die Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung 2010 von zentraler Bedeutung, so Irsch: „Eine unzureichende Kreditversorgung wäre eine erhebliche Belastung für den Fortgang der im Jahr 2010 ohnehin fragilen wirtschaftlichen Erholung.“
++++++++++
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Newsletter? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter:
info@veka.com
Sie sind noch nicht in der Fenster-Infoline registriert? Dann haben Sie hier die Möglichkeit sich als
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller anzumelden.
Wenn Sie bereits registriert sind, können Sie hier den Status für Newsletter ändern - abonnieren oder abbestellen.
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller.
Herzlichen Dank!
Ihre VEKA Redaktion
Fuer diese vielfaeltigen Aufgaben eignen sich VEKA Fenster nicht nur aufgrund
ihres attraktiven Designs, sondern auch wegen ihrer hervorragenden inneren
Werte: Die formbestaendigen, sehr gut isolierenden Mehrkammersysteme
reduzieren Heizkosten und erhoehen Stabilitaet und Sicherheit fuer das
Fenster. Die optimale Schalldaemmung sorgt fuer angenehme und ruhige
Wohnatmosphaere, der wartungsfreie, witterungs- und alterungsbestaendige
Werkstoff fuer dauerhaft attraktives Aussehen der Fenster.
Metallverstaerkungen nach den VEKA Richtlinien garantieren hohe Sicherheit.