Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 05 vom 01. Mai 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ PVC-Recycling: „Vinyl 2010“ vor Augen, „Vinyl 2020“ als Fernziel
+ ift Rosenheim bietet CE-Check an
+ Energiekosten halten „zweite Miete“ hoch
+ Deutsches Know-how für energieeffizientes Bauen in China
+ Heizatlas zeigt Gebäude-Energieverbrauch in Deutschland
+ Lage leicht verschlechtert, aber Architekten bleiben optimistisch
+ dena startet Informationsportal „Energetische Gebäudebilanzierung“
+ Ökologischer Mietspiegel als Investitionsanreiz?
+ Umfrage: Viele Banken bauen Hürden für KfW-Kredite ein
+ Nord-Süd-Preisgefälle bei Baukosten
+ Erfolgreicher „Tag rund ums Fenster“
+ Erneuerbare Energien: Verdopplung der Investitionen bis 2020
+ dena verleiht erste Effizienzhaus-Gütesiegel
++++++++++
+++ PVC-Recycling: „Vinyl 2010“ vor Augen, „Vinyl 2020“ als Fernziel +++
Beim PVC-Recycling sieht die Branche die Mengenziele der freiwilligen Selbstverpflichtung „Vinyl 2010“ nahezu erreicht und setzt sich bereits neue Ziele: Eine zweite Phase unter dem Titel „Vinyl 2020“ sei angedacht, erklärte Ulrike Grawe, Executive Secretary der European PVC Window Profile and Related Building Products Association (EPPA) bei einer Pressekonferenz der Prowindo-Allianz für Kunststofffenster im Rahmen der fensterbau/frontale. Für „Vinyl 2020“ sei es jedoch notwendig, neben den Profilherstellern auch die Kunststofffensterbauer stärker in diesen Prozess einzubinden. Nur so sei es möglich,
auch beim Endkunden Nachfrage und Bewusstsein für Profile mit recyceltem Material zu wecken.
Nach Aussage von Michael Vetter, Geschäftsführer der Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH, seien die Recyclingmengen 2009 im Vergleich zum Vorjahr - trotz schwierigem Umfeld - wieder gesteigert worden. Wichtige Aufgaben für die Zukunft sieht Vetter in der Schaffung einer breiten Akzeptanz für das Recycling und für Produkte mit Recyclat sowie in der Ausweitung des Recyclings innerhalb Europas. Die Branche müsse weiter zu ihrer Verpflichtung stehen und weitere Applikationen für steigende Recyclatmengen eröffnen.
++++++++++
+++ ift Rosenheim bietet CE-Check an +++
Das ift Rosenheim hat einen CE-Check entwickelt, mit dem Fensterhersteller die Normenkonformität ihrer Fenster und Außentüren, die formale Richtigkeit der CE-Kennzeichnung sowie vorhandene Qualitätssysteme bestätigen können. Der CE-Check, den das ift auch auf der fensterbau/frontale demonstrierte, steht für eine korrekte Durchführung der CE-Kennzeichnung entsprechend der jeweiligen Regeln und Produktnormen. Resultat sind „glaubwürdige“ und belastbare Kennwerte, die Planern, Investoren und Bauherren Sicherheit für ihre Kauf- und Investitionsentscheidung geben. Das ift Rosenheim hat bei 178 Herstellern die formalen Kriterien der CE-Kennzeichnung geprüft. Dabei wurde eine Einteilung in die Klassen „Basic“, „Komfort“ und „Premium“ vorgenommen, und zwar abhängig vom Umfang der Nachweise und von den Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Kriterien:
- Basic: Bei einer einmaligen Überprüfung durch das ift wurden die formalen Mindestanforderungen zur CE-Kennzeichnung erfüllt.
- Komfort: Zusätzlich zu Basic werden die Voraussetzungen zur CE-Kennzeichnung regelmäßig überprüft und abgesichert durch eine freiwillige Produktzertifizierung oder RAL-Gütesicherung.
- Premium: Zusätzlich zu Komfort wird ein Qualitäts- bzw. Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 bzw. DIN EN ISO 14001 umgesetzt.
Info:
www.ift-rosenheim.de/cecheck
++++++++++
+++ Energiekosten halten „zweite Miete“ hoch +++
Steigende Kosten für Heizung und Warmwasser treiben weiterhin die Betriebskosten (die so genannte zweite Miete) nach oben. Nach dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2008 vorgelegt hat, zahlen Mieter in Deutschland durchschnittlich 2,16 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten. Diese Summe kann sogar bis zu 2,91 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen, wenn alle denkbaren Betriebskostenarten eingerechnet werden. Bei einer 80 Quadratmeter großen Wohnung betrug die zweite Miete damit im Jahr 2008 fast 2.800 Euro – etwa 4,7 Prozent mehr als im Abrechnungsjahr 2007.
Die Ursache liegt vor allem in einer drastischen Steigerung von 19 Prozent für Heizung und Warmwasser im Abrechnungsjahr 2008. Nach Einschätzung des Mieterbundes wäre der Kostenanstieg noch kräftiger gewesen, wenn sich energetische Modernisierungen der Wohnungsbestände und sparsames Heizverhalten nicht dämpfend ausgewirkt hätten.
2008 wurden Heizöl um 31,6 Prozent und Erdgas um 8,9 Prozent teurer. Zwar seien im Jahr 2009 die Preise für Gas um 1,5 Prozent und für Heizöl um 30,7 Prozent gesunken. Dafür dürfte aber der Energiebedarf infolge des härteren Winters 2009 wieder angestiegen sein, so dass die abzurechnenden Heizkosten unter dem Strich wohl nur um rund 10 bis 15 Prozent unter den Werten des Jahres 2008 liegen dürften, so der Mieterbund. Für 2010 sei wieder mit einem Anstieg der Heizkosten zu rechnen, da zwar sinkende Gaspreise, aber spürbar anziehende Ölpreise zu erwarten seien.
++++++++++
+++ Deutsches Know-how für energieeffizientes Bauen in China +++
Mit Know-how und Technologie aus Deutschland will China die Energieeffizienz seiner Gebäude verbessern. Entsprechende Vereinbarungen und Arbeitsprogramme haben das Bundesbauministerium, das chinesische Bauministerium (MOHURD), die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und das staatliche chinesische Center for Energy Efficiency in Buildings (CEEB) beschlossen.
Hintergrund ist der massive Bauboom in China. Experten gehen davon aus, dass sich im Jahr 2020 rund 50 Prozent der weltweiten Bautätigkeiten in China konzentrieren. „Der angewandte Effizienzstandard bleibt aber bislang weit hinter dem zurück, was technisch und wirtschaftlich möglich wäre. Dies führt zu einem erheblichen Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs“, warnt dena-Chef Stephan Kohler. Die deutsch-chinesische Kooperation will Wege finden, die deutschen Erfahrungen mit hocheffizienten Neubaustandards auf den chinesischen Markt zu übertragen und dort einen realisierbaren und breitenwirksamen Standard für hocheffiziente Gebäude zu etablieren. Eine Machbarkeitsstudie dazu haben die dena und das CEEB bereits erstellt. Pilotprojekte sind in Planung und teilweise auch schon umgesetzt.
++++++++++
+++ Heizatlas zeigt Gebäude-Energieverbrauch in Deutschland +++
Die gemeinnützige co2online GmbH hat das Internet-Portal
www.heizatlas.de gestartet. Es zeigt die Energieverbrauchswerte von 50.000 Gebäuden in ganz Deutschland, sowie Statistiken und Sanierungsquoten für alle Bundesländer und Kreise. Hier können zum Beispiel Kreise und Kommunen den wärmetechnischen Zustand von Gebäuden in ihrer Region mit anderen vergleichen und einzelne Häuser standortgenau via Google-Maps anzeigen lassen. In vier nach Farben getrennten Heizenergieverbrauchs-Kategorien (weit unter, unter, über, weit über) schlüsselt das Portal anschaulich auf, in welchen Kreisen und Kommunen sparsame Häuser zu finden sind und wo überdurchschnittlich viele unsanierte Energievergeuder stehen. In der Detailansicht werden bundesweit Gebäude standortgenau auf einer Google-Maps-Karte dargestellt – mit Heizenergieverbrauch, Gebäudealter, Fläche und Heizenergieträger.
Dieser Service beruht auf über eine Million Gebäudeenergiedaten, die co2online durch jahrelange Energieberatung im Internet und das Erstellen von Heizgutachten zusammengetragen hat. Die Daten decken etwa zehn Prozent der beheizten Fläche in Deutschland ab und sind nach Angaben von co2online repräsentativ für den gesamten zentral beheizten Wohngebäudebestand in Deutschland. Aus Sicht des Unternehmens bietet der Heizatlas damit eine gute Erfolgskontrolle für kommunale Programme im Bereich der energetischen Gebäudesanierung.
Wie der Heizatlas zeigt, befinden sich im Osten der Republik die Immobilien mit dem niedrigsten Heizenergieverbrauch. Hier schlägt sich die weitaus höhere Sanierungsquote der 90er Jahre nieder. Einen hohen Energieverbrauch deckt der Heizatlas dagegen an der Nordseeküste und in den Hansestädten Bremen und Hamburg auf.
++++++++++
+++ Lage leicht verschlechtert, aber Architekten bleiben optimistisch +++
Das aktuelle Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten ist leicht eingetrübt, doch dafür sind die Zukunftserwartungen umso optimistischer. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. Demnach zeigten sich Anfang des ersten Quartals 2010 nur etwa ein Drittel der befragten Architekten mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden, nachdem es im Vorquartal noch 36 Prozent gewesen waren. Parallel dazu erhöhte sich Anteil der Architekten, die ihre Geschäftslage als „schlecht“ einstuften, von rund 24 auf 27 Prozent.
Beim Ausblick auf das kommende halbe Jahr gaben sich die Befragten jedoch zuversichtlicher als zuvor. Auf die Erwartungen zur künftigen Auftragsentwicklung antworteten etwa 17 Prozent der Architekten „eher günstiger“ – eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorquartal. Ähnlich optimistisch waren die Architekten zuletzt vor knapp zehn Jahren.
Das geschätzte Bauvolumen aus den neu abgeschlossenen Verträgen (Neubauten ohne Planungsleistungen im Bestand) bewegte sich im vierten Quartal um gut 14 Prozent unter dem Level des dritten. Dabei gab es im Wohnungsbau eine Steigerung von zehn Prozent, aber einen Rückgang von 30 Prozent im Nichtwohnbau. Insbesondere bei den öffentlichen Auftraggebern war ein dramatischer Einbruch zu verkraften: Hier sank die Nachfrage nach Architektenleistungen um 60 Prozent. Gegenläufig ist der Trend bei den gewerblichen Auftraggebern: Hier melden die Architekten ein Auftrags-Plus von 16 Prozent.
++++++++++
+++ dena startet Informationsportal „Energetische Gebäudebilanzierung“ +++
Mit dem Informationsportal „Energetische Gebäudebilanzierung“ will die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den erhöhten Informationsbedarf im Zusammenhang mit der Einführung der Energieeinsparverordnung 2009 abdecken. Fachplaner, Architekten, Ingenieure und Handwerker finden hier Antworten auf Fragen z.B. zur Bilanzierungsnorm für Gebäude DIN V 18599, zu den verschiedenen Verfahren für die Berechnung der energetischen Qualität von Gebäuden sowie zur EnEV 2009 selbst.
Ein breites Netzwerk aus Experten soll eine hohe Qualität der Informationen sicherstellen. Qualifizierte Fachleute aus den Normungskreisen sind bei der Beantwortung der Anfragen eingebunden. Interessenten müssen sich registrieren und können dann kostenfrei Fragen stellen. Auf der Homepage des Portals unter
www.zukunft-haus.info/bilanzierung findet sich nicht nur eine Übersicht der Netzwerkexperten, sondern auch eine Auswahl an häufig gestellten Fragen mit den passenden Antworten.
++++++++++
+++ Ökologischer Mietspiegel als Investitionsanreiz? +++
Wie der Solaranbieter Solvis mitteilt, erwägt die Bundesregierung Änderungen beim Mietrecht, um mehr Investitionsanreize für die energetische Modernisierung zu schaffen. Demnach sollen Mieter künftig während einer energetischen Modernisierung keinen Anspruch mehr auf Mietminderung haben. Gestützt wird dieser Vorschlag laut Solvis durch eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Demzufolge sei der Ausschluss der Mietminderung zumutbar, sofern die Modernisierung auf wenige Monate begrenzt sei und außerhalb der Heizperiode erfolge.
Zudem verweist Solvis auf eine zweite Empfehlung der UBA-Studie: die Einführung des sogenannten „ökologischen Mietspiegels“. Mit diesem Instrument könne die energetische Beschaffenheit von Wohngebäuden bei der Vergleichsmiete berücksichtigt werden. Der ökologische Mietspiegel sei erstmals 2003 in Darmstadt eingeführt worden und habe dort laut dem Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) die Rahmenbedingungen für energetische Modernisierungen nachhaltig verbessert.
Dafür werden Daten aus den Energieausweisen benötigt. „Der ökologische Mietspiegel zeigt auf, wie eine Kaltmietenerhöhung zustande kam, nämlich durch die Umlegung der Modernisierungskosten. Weil der Mieter neben einer höheren Kaltmiete aber auch entsprechend niedrigere Heizkosten zahlt, muss der Vermieter keine Einbuße der Attraktivität fürchten“, so Karsten Woelk von Solvis.
++++++++++
+++ Umfrage: Viele Banken bauen Hürden für KfW-Kredite ein +++
Eine Finanztest-Umfrage unter 133 Instituten und Vermittlern hat ergeben, dass nur zehn regionale Sparkassen sowie Sparda- und Genossenschaftsbanken KfW-Kredite ohne Mindestbetrag auch an Neukunden vergeben. Offenbar ist es für Bauherren und Sanierer nicht ganz einfach, die zinsgünstigen KfW-Kredite ohne weitere Bedingungen zu erhalten. Denn die KfW-Bank vergibt ihre Kredite nicht selbst, und die Kreditinstitute sind nicht verpflichtet, die Förderkredite zu vermitteln.
Wie die Umfrage gezeigt hat, vergeben viele Geldhäuser den KfW-Kredit nur, wenn der Hauseigentümer mindestens eine Summe von 25.000 Euro aufnimmt. Ebenso stießen die Tester auf Banken, die das KfW-Darlehen nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Immobilienkredit ihres Hauses bewilligen. Weitere Kosten können auf Kunden zukommen, weil Institute vom Kunden verlangen, den KfW-Kredit im Grundbuch abzusichern. In diesem Fall werden Grundbuch- und Notargebühren fällig, deren Höhe sich an der Kreditsumme orientiert.
++++++++++
+++ Nord-Süd-Preisgefälle bei Baukosten +++
In Deutschland besteht ein erhebliches Nord-Süd-Gefälle bei den Baukosten. So liegt der Preis für einen Quadratmeter Wohnfläche in Sachsen-Anhalt lediglich bei 1.050 Euro, während Bauherren in Bayern dafür fast 1.600 Euro aufbringen müssen. Diese Zahlen hat LBS Research bei der Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Unter 1.100 Euro kostet der Quadratmeter Eigenheim nicht nur in Sachsen, sondern auch in Bremen (1.082), Mecklenburg-Vorpommern (1.088) und Niedersachsen (1.092). Teurer wird es in Richtung Süden: Hier führen das Saarland (1.442 Euro pro Quadratmeter), Baden-Württemberg (1.468) und Bayern (1.587) das Baukosten-Ranking an. Da Bayern nicht die höchsten Quadratmeterkosten hat, sondern auch bei der genehmigten Wohnfläche im Einfamilienhaus mit 155 Quadratmetern im bundesweiten Vergleich mit vorn liegt, liegen die durchschnittlichen Baukosten hier bei 246.000 Euro. Etwa halb so teuer – rund 124.000 Euro – ist in Mecklenburg-Vorpommern der Traum vom Eigenheim, weil hier mit durchschnittlich 114 Quadratmeter am flächensparendsten gebaut wird. Nach Angaben der LBS-Experten liegen die Kosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in elf von 16 Bundesländern unter 180.000 Euro, u.a. auch in Hamburg und Nordrhein-Westfalen.
++++++++++
+++ Erfolgreicher „Tag rund ums Fenster“ +++
Tausende interessierte Besucher und 360 teilnehmende Fachbetriebe – das ist die erfreuliche Bilanz für den „Tag rund ums Fenster 2010“ am 17./18. April. Die Fenster- und Fassaden- sowie die Rollladen- und Sonnenschutzbranche zeigten unter dem Motto „Klimaschutz mit Durchblick“, welchen Beitrag sie mit modernen Produkten und Verarbeitungsmethoden für Klimaschutz und Energieeinsparung leisten können. Einzelne Unternehmen meldeten sogar annähernd vierstellige Besucherzahlen. Schirmherr des vom Verband der Fenster und Fassadenhersteller (VFF) initiierten Aktionstages war Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Die Nutzung solarer Energiegewinne durch moderne, mit entsprechender Verschattung versehene Fenster stieß auf großes Interesse bei den Besuchern. Davon könne jeder Betrieb der Fensterbranche nachhaltig profitieren, so VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn.
++++++++++
+++ Erneuerbare Energien: Verdopplung der Investitionen bis 2020 +++
Nach einer Studie der Prognos AG verdoppeln sich die jährlichen Investitionen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020 auf über 28 Mrd. Euro. In den nächsten zehn Jahren werde die Branche in Deutschland demnach 235 Mrd. Euro in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Erneuerbaren Energien investieren. Auftraggeber der Studie sind der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Agentur für Erneuerbare Energien und die Deutsche Messe AG. Die Studie geht zudem davon aus, dass die Erneuerbaren Energien bis 2020 voraussichtlich mindestens 500.000 Arbeitsplätze schaffen und damit andere Schlüsselindustrien wie beispielsweise die Chemiebranche übertreffen.
Vor diesem Hintergrund forderte BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann stabile politische Rahmenbedingungen wie sie im Stromsektor beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz biete. In ähnlicher Weise müsste die Förderung der erneuerbaren Energieträger und deren Integration in die Energieversorgung auch in den Sektoren Wärme und Verkehr forciert werden.
++++++++++
+++ dena verleiht erste Effizienzhaus-Gütesiegel +++
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat für drei Häuser in München und Berlin erstmals das Gütesiegel Effizienzhaus verliehen. Das zertifizierten Gebäude - ein Gründerzeit-Mehrfamilienhaus in München, ein Einfamilienhaus der 60er Jahre und ein modernes Townhouse in Berlin – zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Energiebedarf aus.
„Effizienzhaus-Eigentümer können den niedrigen Energiebedarf so auch nach außen sichtbar machen und Miet- und Kaufinteressenten eine verlässliche Entscheidungshilfe geben“, erläutert dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich die Hintergründe.
Liegt ein Nachweis vor, der den besonders niedrigen Energiebedarf des Hauses bestätigt, ist der Weg zum Gütesiegel Effizienzhaus recht einfach: Der Eigentümer kann es online unter
www.zukunft-haus.info/effizienzhaus beantragen. Zum Nachweis hat die dena ein qualitätsgesichertes Verfahren aus Basis des Energieausweises entwickelt. Interessierte Eigentümer finden nachweisberechtigte Fachleute in der dena-Expertendatenbank. Nach erfolgter Prüfung durch die dena bekommt der Eigentümer ein Zertifikat, ein Effizienzhaus-Schild und das Logo für sein Gebäude. Die dena beziffert die Kosten auf 95 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser bis zu 300 Euro für Gebäude mit mehr als zwölf Wohneinheiten.
++++++++++
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Newsletter? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter:
info@veka.com
Sie sind noch nicht in der Fenster-Infoline registriert? Dann haben Sie hier die Möglichkeit sich als
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller anzumelden.
Wenn Sie bereits registriert sind, können Sie hier den Status für Newsletter ändern - abonnieren oder abbestellen.
Architekt/Planer oder
Fensterhersteller.
Herzlichen Dank!
Ihre VEKA Redaktion
Fuer diese vielfaeltigen Aufgaben eignen sich VEKA Fenster nicht nur aufgrund
ihres attraktiven Designs, sondern auch wegen ihrer hervorragenden inneren
Werte: Die formbestaendigen, sehr gut isolierenden Mehrkammersysteme
reduzieren Heizkosten und erhoehen Stabilitaet und Sicherheit fuer das
Fenster. Die optimale Schalldaemmung sorgt fuer angenehme und ruhige
Wohnatmosphaere, der wartungsfreie, witterungs- und alterungsbestaendige
Werkstoff fuer dauerhaft attraktives Aussehen der Fenster.
Metallverstaerkungen nach den VEKA Richtlinien garantieren hohe Sicherheit.