Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 09 vom 01. September 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ Studie: Viel Unkenntnis über Fördermöglichkeiten beim Immobilienerwerb
+ Europäische Bauwirtschaft: Vier Prozent Rückgang in 2010
+ Deutschland bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien auf gutem Weg
+ dena sucht vorbildliche Energiespar-Kommunen
+ Altersgerecht Umbauen: Kredite oder Zuschüsse von der KfW
+ Aktion pro Eigenheim: Umfassende Datenbank zur Bau-Förderung
+ Heinze ArchitektenAWARD prämiert schönste Wohnungsbauten
+ Hausbau: Bauwillige müssen nur noch 20% des Haushaltsnettoeinkommens aufbringen
+ Ministerium gibt Überblick über Wohnungsmarkt in Deutschland
+ Bauzinsen erreichen Allzeittief
+ LBS-Heft „Markt für Wohnimmobilien 2010“ mit Immobilien-Preisspiegel für rund 670 Städte
+ Gute Stimmung bei Deutschlands Architekten
+ Fenster- und Fassadenbranche bleibt im Aufwind und startet Marktanreizkampagne
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+++ Studie: Viel Unkenntnis über Fördermöglichkeiten beim Immobilienerwerb +++
Eine repräsentative Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount offenbart erhebliche Informationslücken hinsichtlich der Fördermöglichkeiten beim Immobilienerwerb. Mehr als die Hälfte der Befragten kennt keine Unterstützungsmodelle. Noch am geläufigsten sind gängige Modelle wie KfW-Kredite und Wohnriester, die bei 42,4 bzw. 37,5 Prozent der Deutschen bekannt sind. Dass aber auch viele Kommunen finanzielle Unterstützung und preiswertes Bauland anbieten, wissen nur 32,8 Prozent. Von verbilligten Krediten des Arbeitgebers (20,6 Prozent) und der Kirche (18,5 Prozent) wissen noch weniger Umfrageteilnehmer.
„KfW-Mittel und Wohnriester sollte jeder Immobilienkäufer prüfen“, rät Kai Oppel von HypothekenDiscount. Ob Kirchenmittel, kommunale Zuschüsse und Arbeitgeberkredite nutzbar und im Vergleich zum Markt attraktiv sind, müsse individuell geklärt werden. Derzeit gebe es in Deutschland mehr als 300 Kommunen, die Zuschüsse für verbilligtes Bauland oder spezielle Zulagen anbieten. Zielgruppe sind insbesondere junge Familien. Laut Hypotheken-Discount stellen einige katholische Bistümer, etwa in Freiburg, Köln, Osnabrück, Paderborn oder Münster, bauwilligen Familien zinsgünstige oder sogar zinslose Darlehen zur Verfügung. Einige Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter beim Eigenheimerwerb zum Beispiel durch Bonusprogramme oder günstige Kredite.
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+++ Europäische Bauwirtschaft: Vier Prozent Rückgang in 2010 +++
Die 19 europäischen Wirtschaftsforschungsinstitute, die in der Euroconstruct-Gruppe kooperieren (deutscher Partner ist das ifo-Institut), rechnen für 2010 mit einem Rückgang der Bauleistungen in Europa von vier Prozent. Damit wäre im dritten aufeinanderfolgenden Jahr ein Rückgang zu verzeichnen. Von 2008 bis 2010 verringert sich der Umfang der Baumaßnahmen demnach um insgesamt etwa 15 Prozent auf rund 1,26 Billionen Euro. 2009 meldeten lediglich Polen und die Schweiz ein steigendes Bauvolumen. In Deutschland blieb der Rückgang sehr moderat, andere Länder wie Irland und Spanien erlebten hingegen dramatische Einbrüche.
Die stärksten Einbußen gab es 2009 im Wohnungsbau und im Nichtwohnbau, während der Tiefbau recht stabil blieb. In 2010 rechnen die Wirtschaftsforscher jedoch in allen drei Bereichen mit einem Minus. Dabei bleibt der Rückgang im Wohnbau mit prognostizierten drei Prozent noch im gemäßigten Rahmen. Ein Minus von sieben Prozent wird bei den Bauleistungen im Nichtwohnhochbau erwartet. Das europäische Tiefbauvolumen dürfte zum ersten Mal seit 1996 sinken.
Die Zukunftsperspektiven für den westeuropäischen Baumarkt wertet Euroconstruct verhalten. Auch 2012 würden die getätigten Baumaßnahmen noch unter dem Niveau von 2009 liegen. In den vier beobachteten osteuropäischen Ländern Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn werde sich das Wachstum dagegen spätestens ab 2011 fortsetzen, insbesondere Polen tue sich hier mit einem energischen Infrastrukturausbau hervor.
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+++ Deutschland bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien auf gutem Weg +++
Im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien sieht das Statistische Bundesamt Deutschland auf einem guten Weg. Der jetzt vorgelegte Indikatorenbericht zur nachhaltigen Entwicklung zeigt anhand von 35 Indikatoren, für die die Politik im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie konkrete Ziele festgelegt hat, den aktuellen Stand der Entwicklung. Dabei gibt es vier Bewertungsstufen in Form plakativer Wettersymbole – von „sonnig“ über „leicht bewölkt“ und „bewölkt“ bis hin zu „Gewitter“.
Ein „sonnig“ gibt es für die deutschen Bemühungen zum Klimaschutz. Hier hat sich die Bundesregierung im Kyoto-Protokoll verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen im Durchschnitt des Zeitraums zwischen 2008 und 2012 gegenüber dem Jahr 1990 um 21 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel sei bis 2008, dem ersten Jahr des Verpflichtungszeitraums, bereits erreicht worden. Ebenfalls auf „Sonne“ steht das Nachhaltigkeits-Barometer bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Zielsetzung der Bundesregierung war es, bis zum Jahr 2010 den Anteil am Primärenergieverbrauch auf 4,2 Prozent und den Anteil an der Stromerzeugung auf 12,5 Prozent zu erhöhen. Im Zeitraum 1990 bis 2009 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch von 1,3 auf 8,9 Prozent. Der Anteil am Stromverbrauch erhöhte sich von 3,1 auf 16,1 Prozent. Mit diesen Ergebnissen wurden die Zielstellungen für 2010 schon 2004 bzw. 2007 erreicht und seitdem deutlich überschritten.
Ein „bewölkt“ gab es hingegen für den Anstieg der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inanspruchnahme neuer Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu begrenzen. Zwar habe sich der Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in den letzten Jahren abgeschwächt, aber die derzeitige Entwicklung reiche nicht, um das vorgegebene Reduktionsziel bis 2020 zu erreichen, rügt der Indikatorenbericht.
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+++ dena sucht vorbildliche Energiespar-Kommunen +++
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht kommunale Energiesparmeister. Im Rahmen des Wettbewerbs „Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele 2010“ sind Städte, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen aufgerufen, gelungene Energieeinsparprojekte einzureichen. Dies können zum Beispiel Maßnahmen in Bildungseinrichtungen, Sportstätten und Liegenschaften sein. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 10. September. Die dena hat ein Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro ausgelobt. Zudem erhalten die Gewinner die vor Ort sichtbare Auszeichnung „Good Practice Energieeffizienz“. Alle Good-Practice-Projekte werden auf der dena-Internetseite detailliert dargestellt.
Informationen:
www.good-practice-label.de
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+++ Altersgerecht Umbauen: Kredite oder Zuschüsse von der KfW +++
Ungleich bekannter sind zwar die Förderpakete zur energetischen Gebäudesanierung, aber die KfW Bankengruppe unterstützt Hausbesitzer auch beim altersgerechten Umbau des Hauses oder der Wohnung. Förderfähig sind zum Beispiel die Verbreiterung von Türen, der Einbau von Aufzügen oder der barrierearme Umbau von Bädern. Hierfür stellte die KfW im laufenden Jahr bereits 100 Millionen Euro zur Verfügung.
Obwohl die Deutschen immer älter werden, leben lediglich fünf Prozent aller älteren Menschen in Deutschland in altersgerechten bzw. barrierearmen Wohnungen, wie die Kommission „Wohnen im Alter“ des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung ermittelt hat. Hier setzt die KfW-Förderung mit günstigen Krediten oder alternativ mit Zuschüssen an. Im Programm „Altersgerecht Umbauen“ können verschiedene Förderbausteine genutzt und auch kombiniert werden. Zudem legt das Förderprogramm erstmals bundeseinheitliche Standards für barrierearmes Wohnen fest.
Interessenten, die ihr Haus oder ihre Wohnung entsprechend umgestalten möchten, können über ihre Hausbank bei der KfW ein Förderdarlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen. Der Effektivzins liegt bei 1,76% bei zehnjähriger Zinsbindung und zehnjähriger Laufzeit. In der Zuschussvariante ist ein Zuschuss von fünf Prozent der Kosten oder bis zu 2.500 Euro möglich. Auch Mieter können die Förderung (in Absprache mit dem Vermieter) nutzen.
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+++ Aktion pro Eigenheim: Umfassende Datenbank zur Bau-Förderung +++
Mit einer umfangreichen und kostenlosen Datenbank will die Initiative „Aktion pro Eigenheim“ Licht in den Förder-Dschungel bringen und bauwilligen Familien Hilfe beim Immobilienerwerb und Hausbau bieten. So gibt die überarbeitete Website unter
www.aktion-pro-eigenheim.de eine Übersicht über die Förderprogramme der KfW oder des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), aber auch über weitgehend unbekannte Fördertöpfe. So bieten zum Beispiel die katholischen und evangelischen Kirchen eine entsprechende Förderung an. Wichtige Informationen gibt es auch zu den Themen Arbeitgeberdarlehen und Wohn-Riester.
Eine Besonderheit des Portals ist die Rubrik „Baugeld vom Bürgermeister“ mit einer Auflistung von rund 670 Kommunen aus ganz Deutschland, die Familien mit Kindern beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen. Mit einer einfachen Postleitzahl-Suche können Nutzer ermitteln, welche Kommunen in der Region Darlehen und Zuschüsse gewähren.
Lohnenswert ist ein Besuch von
www.aktion-pro- eigenheim.de aber nicht nur wegen der umfangreichen Datenbank. Darüber hinaus gibt es eine Fülle weiterer Informationen rund um Hausbau oder Hauskauf – mit kurzen prägnanten Texten, weiterführenden Informationen sowie konkreten Bau-Tipps, Videos, Fotos und Produktempfehlungen. Per Mausklick können Interessenten kostenlos zahlreiche Broschüren und Prospekte bis hin zum kompletten Bauherren-Ordner bestellen.
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+++ Heinze ArchitektenAWARD prämiert schönste Wohnungsbauten +++
„Faszination Wohnungsbau“ – unter diesem Motto sucht der Informationsdienstleister Heinze die schönsten Wohnungsbauten der letzten fünf Jahre. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Heinze ArchitektenAWARD wird in zwei Kategorien vergeben – zum einen für Neubauten und Umbaumaßnahmen, zum anderen für umfangreichere Modernisierungen. Architekten und Planer können bis zum 15. November 2010 eine unbegrenzte Zahl an Wohnungsbauten einreichen. Unter
www.award.heinze.de können Teilnehmer nach einer kurzen Registrierung ihre Wohnungsbau-Objekte beschreiben, Bildmaterial sowie weitere Dokumente hochladen und zur Veröffentlichung freigeben. Die Bewertung erfolgt in zwei Stufen: Die Nutzer-Bewertung läuft vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. November 2010. In diesem Zeitraum können die Besucher der Portale
heinze.de (Architekten und Planer) und
bauemotion.de (Bauherren) in einer einfachen Online-Bewertung ihre Favoriten wählen. Die so ermittelten 25 besten Wettbewerbsbeiträge gehen dann in die zweite Bewertungsstufe durch eine unabhängige Fachjury ein. Die Jury-Entscheidung fällt Anfang Dezember 2010. Mitte Dezember werden die Gewinner benachrichtigt. Die Preisverleihung findet am 18. Januar 2011 im Rahmen der BAU 2011 statt.
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+++ Hausbau: Bauwillige müssen nur noch 20% des Haushaltsnettoeinkommens aufbringen +++
Die finanziellen Belastungen für junge Familien beim Bau eines Eigenheims sind in den letzten 15 Jahren deutlich gesunken. Darauf weisen die Landesbausparkassen (LBS) hin. Demnach erfordert die Realisierung des Traums von den eigenen vier Wänden heute weniger als 20 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens. Mitte der 90er Jahre waren es noch über 35 Prozent.
Die LBS-Experten führen dies vor allem auf die günstige Zinsentwicklung zurück. Kostete ein Wohnbaudarlehen 1996 durchschnittlich noch fast 7,5 Prozent Sollzins, erhalten Bauwillige heute Baugeld meist für unter 4 Prozent. Weitere begünstigende Faktoren seien die leicht gestiegenen Nettoeinkommen junger Familien und die moderaten Inflationsraten. Moderne Bauweisen und härterer Wettbewerb im Baugewerbe haben zudem die Baukosten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser gedrückt.
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+++ Ministerium gibt Überblick über Wohnungsmarkt in Deutschland +++
In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner 488 Wohnungen. Dies ergibt sich aus dem neuen Kompendium "Wohnen und Bauen in Zahlen 2009/2010", in dem das Bundesbauministerium die Entwicklungen des Wohnungsmarkts in Deutschland aufzeigt. Tendenziell ist festzustellen, dass die Einwohnerzahl seit 2004 zurückgeht, während die Zahl der Haushalte leicht ansteigt. Drei und mehr Personen wohnen dabei nur noch in 26,6 Prozent der Haushalte. Vor allem die Zahl der Einpersonenhaushalte nimmt zu.
Gegenüber dem Mikrozensus 2008, der 40,1 Millionen Haushalte in Deutschland feststellte, hat sich der Wohnungsbestand kaum verändert. Die vorhandene Wohnfläche stieg um 0,5 Prozent. Laut dem Kompendium zeigen sich sowohl die Wohnungsmieten als auch die Immobilienpreise in Deutschland im internationalen Vergleich stabil.
Das Kompendium, das kostenfrei beim Bürgerservice des Bundesbauministeriums angefordert werden kann, liefert (nach Regionen differenziert) Informationen über die Entwicklungen im Wohnungsbestand, die Einkommens- und Wohnsituation der Menschen, die Bautätigkeit sowie die Entwicklung von Bau- und Mietpreisen.
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+++ Bauzinsen erreichen Allzeittief +++
Die Zinsen für Immobilienkredite sind so niedrig wie noch nie zuvor. Der private Baugeldvermittler HypothekenDiscount weist darauf hin, dass derzeit Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung ab 3,2 Prozent erhältlich seien. Kredite mit fünfjähriger Zinsbindung böten die günstigsten Anbieter ab etwa 2,5 Prozent an. Vor diesem Hintergrund könnten Bauherren und Immobilienkäufer ein Darlehen über 200.000 Euro mit einer Monatsrate von 866 Euro bedienen – inklusive einer zweiprozentigen Anfangstilgung. Noch vor einem Jahr habe die Monatsrate für ein solches Darlehen bei 1.000 Euro gelegen.
HypothekenDiscount empfiehlt, vor dem Abschluss genau zu vergleichen und verschiedene Finanzierungsszenarien durchzuspielen. Ratsam seien Anfangstilgungen von mindestens zwei Prozent. Besonders bei geringerem Eigenkapitaleinsatz seien Zinsbindungen von mehr als zehn Jahren sinnvoll.
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+++ LBS-Heft „Markt für Wohnimmobilien 2010“ mit Immobilien-Preisspiegel für rund 670 Städte +++
Mit der Publikation „Markt für Wohnimmobilien 2010“ bieten die Landesbausparkassen (LBS) wieder einen Überblick über die wichtigsten Zahlen zum Wohnungsmarkt. Baumarktpreise, Entwicklungstendenzen bei Mieten oder Finanzierungskonditionen sind nur einige Beispiele. Die Broschüre enthält kurze Analysen der Teilmärkte für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland sowie aktuelle Daten zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand und zur Wohneigentumsbildung. Gesamtwirtschaftliche Einflussgrößen wie die Entwicklung von Einkommen und Sparquote sowie Baupreisen und Mieten sind grafisch aufbereitet und mit kurzen Erläuterungstexten versehen.
Für 670 Städte und Gemeinden gibt der LBS- Immobilien-Preisspiegel am Heftende Aufschluss über die Marktlage im Neubau und Bestand. Preisspannen und der am häufigsten anzutreffende Kaufpreis erleichtern hier den schnellen Überblick.
Der „Markt für Wohnimmobilien 2010“ kann im Internet kostenlos angefordert werden unter
www.lbs.de/publikationen
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+++ Gute Stimmung bei Deutschlands Architekten +++
Die Stimmung bei den deutschen Architekten ist im August 2010 so gut wie lange nicht mehr, stellt Bau-infoconsult fest. Laut dem europäischen Architektenbarometer, einer vierteljährlichen Konjunkturmessung bei Architekten in Europa, spüren 60 Prozent der Architekten derzeit überhaupt keine Auswirkungen der Krise mehr. Die gleiche Aussage können zum Beispiel in Frankreich nur 17 Prozent und in Großbritannien sowie den Niederlanden zwölf Prozent der Architekten treffen.
Vor allem das zweite Quartal gibt den deutschen Architekten Anlass zu Optimismus. Knapp 50 Prozent verzeichneten gegenüber dem Vorquartal eine Umsatzsteigerung bei Projekten im Wohnungswie im Nichtwohnungsbau. Für die kommenden zwölf Monate erwarten die Hälfte der Planer eine Umsatzsteigerung bei Projekten im Nichtwohnungsbau und 38 Prozent einen Anstieg bei Wohnungsbauprojekten. Von Umsatzeinbußen gehen nur drei bis fünf Prozent der Architekten aus.
Für das Europäische Architektenbarometer wurden 1.200 europäischen Architekten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden befragt.
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+++ Fenster- und Fassadenbranche bleibt im Aufwind und startet Marktanreizkampagne +++
Die Fenster- und Fassadenbranche befindet sich weiter im Aufwind. Nach Angaben des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) erreichte die Branche 2009 ein Mengenwachstum von 3,6 Prozent. Für das laufende Jahr wird ein erneutes Plus von 4,1 Prozent erwartet. Hinsichtlich der Zukunftsperspektiven herrscht allerdings angesichts auslaufender Konjunkturpakete und erheblicher Kürzungen bei der KfW-Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen eine gewisse Unsicherheit. Darum startet der VFF am 15. September 2010 eine umfangreiche Marktanreizkampagne mit dem Titel „Neue Fenster sparen Geld“. Dazu werden Aktionspakete zu fünf verkaufsfördernden Themen aufgelegt.
Die aktuelle Halbjahres-Konjunkturumfrage des VFF zeigt eine überwiegend positive Stimmungslage. 43 Prozent der Unternehmen schätzen ihre Umsatzlage besser ein als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 37 Prozent sehen ihre Situation gleichbleibend und 20 Prozent schlechter. Noch etwas besser sieht das Bild bei der Produktnachfrage aus, die 55 Prozent der Befragten als besser beurteilen. 30 Prozent melden eine unveränderte und 15 Prozent eine schlechtere Nachfrage.
In den einzelnen Sparten zeigt sich beim Fenster ein Aufwärtstrend von Holz-Metall-Fensterkonstruktionen und von Kunststoff-Fenstern, was der VFF als Folge zahlreicher energetischer Modernisierungen von Wohngebäuden sieht. Eine ansteigende Tendenz sei beim Rahmenmaterial Holz und bei Metallfensterkonstruktionen festzustellen.
In der Haustürenbranche zeichnet die Umfrage ein leicht positives, im Fassadenbereich ein ausgeglichenes Stimmungsbild. Rückläufig ist der Trend dagegen weiterhin im Wintergartensegment. Hier sehen etwa zehn Prozent der befragten Unternehmen die Lage positiver, rund 43 Prozent gleichbleibend und rund 47 Prozent schlechter.
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