Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 08 vom 01. August 2010 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.
Inhalt:
+ Plus-Energie-Haus in Düsseldorf zu besichtigen
+ ARGE Baurecht: „Hausbesitzer sollten keine Angst vor dem Urheberrecht haben“
+ Fachbuch „Energetische Gebäudemodernisierung“
+ VBI fordert 2-Umschlag-Verfahren gegen Baupfusch
+ Architektur-Ranking: Berlin auf Platz 1
+ Gutes Geschäftsklima bei Architekten
+ 76 Prozent träumen den Traum vom Eigenheim
+ ift-Fachtechniker: Weiterbildung in „Fenster und Fassade“ sowie „Glas“
+ Baukosten nach wie vor moderat, aber „Kostenvorsprung“ im Osten
+ Weiterhin positives Geschäftsklima bei Türenherstellern
+ Rosenheimer Fenstertage: Nachhaltigkeit im Fokus
+ „Tag der Energiespar-Rekorde“am 25./26. September
+ Expertenbericht: Energetische Sanierung in Kommunen vorantreiben
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+++ Plus-Energie-Haus in Düsseldorf zu besichtigen +++
Das Plus-Energie-Haus des Bundesbauministeriums macht auf seiner Deutschland-Tournee jetzt Station in Düsseldorf. Bis zum 4. Oktober können sich Interessenten dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr im Ehrenhof an der Inselstraße über moderne, energieeffiziente Architektur informieren. Der Eintritt ist frei. „Dieses Modellhaus produziert selbst im deutschen Klima doppelt so viel Energie, wie es selbst verbraucht. Die gewonnene Energie kann ins Netz gespeist werden oder auch ein Elektroauto laden“, erklärte Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, bei der Eröffnung.
Das Plus-Energie-Haus wurde von der TU Darmstadt entwickelt und im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau vom Bundesbauministerium unterstützt. 2007 gewann es den Solar Decathlon in Washington – die Weltmeisterschaft der Solararchitektur. Das Objekt macht modernste Technologien zum energieeffizienten Bauen (u.a. Vakuumdämmungen, hoch dämmende Fenster, Latentwärmespeichermaterialien) und zur effizienten Bereitstellung von Raumwärme, Warmwasser und Strom erlebbar. Das Plus-Energie- Haus setzt Techniken wie Mini-BHKWs, Brennstoffzellen, Wärmepumpentechnologien und Photovoltaik in der Fassade ein. Dazu gibt es einfache, effektive Stromsparhilfen wie einen intelligenten Stromzähler, der anschaulich auf den jeweiligen Stromverbrauch hinweist. Für das Modellgebäude wurden überwiegend nachwachsende, naturnahe und recyclebare Materialien verwendet. Eine integrierte Ausstellung gibt Verbrauchern und Eigentümern von kleineren Immobilien Tipps und Informationen.
Nächste Station des Plus-Energie-Hauses wird Hannover sein (1. November 2010 - 28. Februar 2011).
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+++ ARGE Baurecht: „Hausbesitzer sollten keine Angst vor dem Urheberrecht haben“ +++
Hausbesitzer, die eine ältere, schöne Immobilie umbauen, aufstocken oder anderweitig verändern wollen, sollten sich nicht verunsichern lassen, wenn der ehemalige Architekt und Planer des Hauses dies unter Verweis auf sein Urheberrecht verhindern will. Dies rät die ARGE Baurecht, in der sich rund 3.000 Fachanwälte für Bau- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltvereins zusammengeschlossen haben.
In der Tat gibt es derzeit in zunehmender Zahl Planer und deren Erben, die um Urheberrechte streiten, etwa am neuen Berliner Hauptbahnhof oder auch beim Umbau der einstigen Frankfurter Großmarkthalle. Urheberrechte an Bauentwürfen und -umsetzungen gibt es tatsächlich, so die ARGE Baurecht. Sie bedeuten eine erhebliche Einschränkung des Eigentümers, der nicht mehr über sein Haus nach Belieben verfügen kann, und zwar bis zu 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, erklärt Heike Rath, Vorstandsmitglied der ARGE Baurecht. Entscheidendes Kriterium ist jedoch, dass es sich um ein einzigartiges Bauwerk handelt. Dies darf bei den oben genannten Beispielen durchaus angenommen werden, da es sich um außergewöhnliche Großbauten von internationalem Rang handelt.
Allerdings gibt es auch bei normalen Wohn- und Geschäftshäusern Architekten, die ihr Urheberrecht einfordern. Aber: „Um ein solches Recht durchzusetzen, müssen die Planer die Einzigartigkeit ihres Werks belegen können“, betont Rath. Dies sei aber in den meisten Fällen nicht möglich, selbst wenn der Bau noch so schön, funktional und durchdacht sei. Raths Fazit: „Hausbesitzer sollten keine Angst vor dem Urheberrecht haben.“
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+++ Fachbuch „Energetische Gebäudemodernisierung“ +++
Ein neues Buch des Fraunhofer IRB-Verlags widmet sich der energetischen Gebäudemodernisierung („Energetische Gebäudemodernisierung“, 74 Euro, ISBN 978-3-8167-8117-2). Auf 308 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen gibt es umfangreiche Informationen, Hinweise und Tipps zur Vorbereitung und Planung ganzheitlicher Gebäudemodernisierungen. Der Leser findet bauphysikalische Analysen, bau- und anlagetechnische Maßnahmen, nachhaltige Konzeptionen und qualitätssichernde und schadensvermeidende Prophylaxehinweise sowie Kosten- und Nutzenanalysen. Hohen Nutzwert bieten Erläuterungen zu energetischen Schwachstellen sowie zur fachgerechten Aufnahme, Analyse und Bewertung vorhandener Bausubstanz und Bautechnik. Mögliche Maßnahmen für energieeffiziente Altbauerneuerung werden dargestellt.
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+++ VBI fordert 2-Umschlag-Verfahren gegen Baupfusch +++
Um Baupfusch zu bekämpfen, fordert der Verband Beratender Ingenieure (VBI) bei Vergaben ein „2-Umschlag-Verfahren“. Das Prinzip: Der erste Umschlag enthält den Vorschlag für die technische Lösung des ausgeschriebenen Projektes. Im separaten zweiten Umschlag befindet sich das Honorarangebot. Der VBI schlägt vor, dass zunächst ausschließlich die technischen Lösungen betrachtet und bewertet werden. Die besten drei Varianten kommen in die engere Wahl. Erst dann sollen die dazugehörigen Preisangebote geöffnet werden. Danach gilt es, technische Lösung und Preis je nach Aufgabe nach einem transparenten Bewertungsschlüssel zu gewichten und das beste „Paket“ aus technischer Lösung und Preis zu ermitteln.
Mit diesem Verfahren will der VBI „den Teufelskreis aus Preisdumping, suboptimaler Planung, mangelnder Bauausführung, unzureichender Baukontrolle und explodierender Projektkosten endlich durchbrechen“, erklärt VBI-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Rollenhagen. Mit dem 2-Umschlag-Verfahren bekomme die beste technisch-wirtschaftliche und nicht die vordergründig billigste Lösung den Zuschlag. Preisdumping werde von vornherein unterbunden.
Nähere Informationen zu diesem Thema liefert das VBI-Praxisinfo Nr. 5. Die vierseitige Broschüre steht unter
www.vbi.de im Bereich Publikationen zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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+++ Architektur-Ranking: Berlin auf Platz 1 +++
Auszeichnung aus berufenem Munde: Die deutschen Architekten halten Berlin für die Stadt mit der schönsten Architektur Deutschlands. Dies ergab das Architektur-Ranking von BauInfoConsult. 59 Prozent der 180 befragten Architekten votierten für die Bundeshauptstadt. Die folgenden Plätze belegen Hamburg (49%), München (33%) und Dresden (30%). Ebenfalls in den Top Ten: Frankfurt/M., Freiburg, Stuttgart, Köln, Heidelberg und Düsseldorf. Schlusslichter in der Architekten-Gunst sind Rostock, Braunschweig, Chemnitz, Bremerhaven und Duisburg.
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+++ Gutes Geschäftsklima bei Architekten +++
Die deutschen Architekten freuen sich über ein nach wie vor günstiges Geschäftsklima. Nach der aktuellen Quartals-Umfrage des ifo Instituts antwortete knapp ein Drittel der Architekten auf die Frage nach der eigenen Situation mit „gut“. Unzufrieden äußerten sich lediglich ein Viertel der Befragten. Beim Ausblick auf das kommende halbe Jahr zeigten sich 17 Prozent der Architekten optimistisch (+1% gegenüber der letzten Umfrage), während 20 Prozent eher skeptisch sind (+2%).
Neue Vertragsabschlüsse tätigten 55 Prozent der Architekten im ersten Quartal. Dabei kletterte das geschätzte Volumen der Neuaufträge gegenüber dem Vorquartal um fast 20 Prozent. Der Auftragsbestand zum Ende des Quartals reicht knapp sechs Monate weit – der beste Wert seit 15 Jahren.
Im Wohnungsbau verzeichneten die Planer sowohl im Ein- und Zweifamilienhausbau (+7%) als auch bei Mehrfamilienhäusern (+23%) ein Plus. Steigende Nachfrage wird auch von Seiten der gewerblichen Auftraggeber registriert. Die Öffentliche Hand bleibt weiter zurückhaltend und vergab im ersten Quartal 2010 etwa zehn Prozent weniger Architektenleistungen für Neubauten. Allerdings gibt es eine deutliche Zunahme von öffentlichen Planungsaufträgen für Maßnahmen im Bestand.
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+++ 76 Prozent träumen den Traum vom Eigenheim +++
76 Prozent der Jugendlichen in Deutschland wünschen sich Wohneigentum. Dies ergab eine LBS-Studie zu Wohnträumen junger Menschen. Befragt wurden junge Menschen in NRW zwischen 14 und 29 Jahren. Vorbild fürs spätere Heim ist meist das eigene Elternhaus. Mehr als drei Viertel derjenigen, die sich Wohneigentum wünschen, sind selber darin aufgewachsen.
Bei den männlichen Jugendlichen träumen 70 Prozent von den eigenen vier Wänden, bei den Frauen sind es sogar 79 Prozent. Das Traumhaus darf geräumig sein: 74 Prozent der Befragten wünschen sich eine Immobilie mit drei bis fünf Räumen. Mehr als sechs Zimmer stellen sich knapp 21 Prozent vor. Nur fünf Prozent der jungen Leute käme auch mit ein bis zwei Zimmern zurecht.
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+++ ift-Fachtechniker: Weiterbildung in „Fenster und Fassade“ sowie „Glas“ +++
Beim Institut für Fenstertechnik in Rosenheim haben die ersten „ift-Fachtechniker Fenster und Fassade“ und „ift-Fachtechniker Glas“ nach einjähriger berufsbegleitender Ausbildung ihre Abschlussurkunden erhalten. Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms ED PRO vermittelt das ift fundiertes Wissen in den Bereichen Bautechnik, Bauphysik, Werkstoffe und Konstruktion. Die Weiterbildung zum „ift-Fachtechniker Fenster und Fassade“ qualifiziert für Aufgaben in den Bereichen Planung und Produktion von Bauelementen. Sie befähigt die Absolventen, die architektonischen, statischen und bauphysikalischen Planungsvorgaben eigenständig in funktionsfähige Fenster-, Fassaden- und Türkonstruktionen umzusetzen.
Der „ift-Fachtechniker Glas“ erwirbt umfassendes Know-how über Glasprodukte und deren Eigenschaften sowie über Bautechnik und Bauphysik. Schwerpunkte sind Verglasungstechnik und Montage, bauphysikalische Grundlagen sowie der Einsatz von Multifunktionsgläsern für spezielle Anwendungsgebiete.
Ein Einstieg in das Ausbildungsprogramm für die beiden Fachrichtungen „Fenster und Fassade“ sowie „Glas“ ist jederzeit möglich, betont das ift.
Info:
www.edpro-rosenheim.de
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+++ Baukosten nach wie vor moderat, aber „Kostenvorsprung“ im Osten +++
Die Baukosten in Deutschland bleiben konstant moderat. Die Quadratmeterpreise liegen derzeit durchschnittlich drei Prozent niedriger als 1995. So betragen die Baukosten in Ostdeutschland nach Angaben von LBS-Research knapp unter 1.000 Euro pro Quadratmeter für ein Doppelhaus. Bei Reihenhäusern sind es sogar knapp 900 Euro.
Der Preis scheint allerdings nicht allein entscheidend für Bauherren zu sein. Denn in den letzten 15 Jahren ging der Anteil der Doppel- bzw. Reihenhäuser im Osten von 31 Prozent auf 13 Prozent zurück. Gleichzeitig schraubten frei stehende Einfamilienhäuser ihren Marktanteil von rund 69 Prozent auf etwa 87 Prozent hoch. Dies ungeachtet der Tatsache, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise in diesem Segment aktuell um ein Viertel über dem Reihenhauspreis liegen.
In den alten Bundesländern zeigt sich ein anderes Bild. Hier ist der Anteil des frei stehenden Hauses bei 67 Prozent nahezu konstant geblieben. 18 Prozent entscheiden sich für ein Doppelhaus und 14 Prozent für ein Reihenhaus.
Allgemein ist festzustellen, dass der Platzbedarf quer durch alle Wohnformen steigt – die durchschnittliche Wohnfläche nahm um fünf bis 22 Prozent zu. Dabei liegt jedoch die durchschnittliche Wohnfläche neuer West-Eigenheime um rund 19 Prozent höher als in den neuen Ländern. So erklärt sich auch der Kostenvorsprung gegenüber den "Westpreisen". Im Osten kostet ein Neubau durchschnittlich 147.000 Euro, im Westen sind es 213.000 Euro (die unterschiedlichen Grundstückspreise sind nicht berücksichtigt). Das ist eine Differenz von 66.000 Euro oder 30 Prozent.
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+++ Weiterhin positives Geschäftsklima bei Türenherstellern +++
Der Optimismus bei den Türenherstellern hält an. Schon bei der Konjunkturbefragung von BauInfoConsult im Auftrag des Türbandherstellers Dr. Hahn im März 2010 zeigte sich eine ausgesprochen positive Stimmung bei den Metall- und Kunststofftürenherstellern. Bei der Folgebefragung im Juni hat sich der günstige Trend bestätigt. In der Einschätzung des Geschäftsklimas erwartet die Mehrheit der Türenbauer, dass ihr Türenabsatz sich nicht verringert.
Etwa 20 Prozent der Kunststofftürenhersteller und zehn Prozent im Metalltürensektor gehen von einem steigenden Absatz in den nächsten drei Monaten aus. Eine unveränderte Geschäftslage halten zwei Drittel der Metalltürenbauer und drei Viertel der im Kunststofftürsegment tätigen Betriebe für wahrscheinlich. Eine Verringerung des Absatzes befürchten hingegen nur wenige Unternehmen.
Beim Ausblick auf das nächste halbe Jahr zeigt sich eine leichte Unsicherheit hinsichtlich der förderpolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere vor dem Hintergrund der angekündigten drastischen Kürzungen bei den KfW-Programmen für energetische Bau- und Sanierungsmaßnahmen.
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+++ Rosenheimer Fenstertage: Nachhaltigkeit im Fokus +++
Die diesjährigen Rosenheimer Fenstertage stehen unter dem Leitmotiv der Nachhaltigkeit. „Green Windows – Nachhaltig Bauen mit Fenstern und Fassaden“ lautet das Motto der Traditionsveranstaltung, die am 7. und 8. Oktober im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum stattfindet.
Die deutsche Fensterbranche gilt als Trendsetter im Bereich Energieeffizienz, Qualität und Dauerhaftigkeit und kann den zunehmenden Forderungen von Bauherren nach Nachhaltigkeitszertifikaten nach GDNB oder LEED daher gelassen begegnen. Solche Nachhaltigkeitszertifizierungen beziehen auch Nutzungskosten für Energie, Reinigung oder Wartung über den Lebenszyklus ein. Energieeffiziente, wartungsarme und dauerhafte Produkte können dem Nutzer bzw. Besitzer also helfen, bares Geld zu sparen, betont das ausrichtende Institut für Fenstertechnik und sieht darin „eine Steilvorlage für leistungsfähige Qualitätsprodukte“.
Vor diesem Hintergrund liefern die Rosenheimer Fenstertage mit hochkarätigen Referenten sowie in Workshops und Foren Informationen zu Zukunftstechnik, notwendigen Nachweisen und Strategien zur Sicherung der Wettbewerbsvorteile. Das Themenspektrum reicht dabei von Umweltproduktdeklaration über energetisch optimierte Konstruktionen wie Glas-Hybridelemente und Solarfassaden bis hin zu aktuellen Fragen aus Normung und Technik.
Die Teilnahmegebühr für ift-Mitglieder beträgt 595 Euro für beide Veranstaltungstage bzw. 295 Euro für einen Tag (Nichtmitglieder 695 bzw. 355 Euro).
Info:
www.ift-rosenheim.de
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+++ „Tag der Energiespar-Rekorde“am 25./26. September +++
Die Deutsche Energie-Agentur ruft zum vierten Mal den „Tag der Energiespar-Rekorde“ aus. Am 25./26. September werden in ganz Deutschland wieder Effizienzhäuser ihre Türen für Besucher öffnen. Eigentümer präsentieren ihr energetisch wegweisendes Zuhause, und Planer und Architekten stellen die von ihnen betreuten Projekte vor. Im letzten Jahr nutzten über 5.000 Interessenten an rund 100 Orten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie erneuerbare Energien zu informieren.
Die dena ruft Bauherren, Vermieter, Architekten, Planer und Handwerker zur Teilnahme auf. Gesucht werden energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie öffentliche Gebäude, die mindestens den Energiestandard Effizienzhaus 100 (Sanierung) bzw. Effizienzhaus 70 (Neubau) erreichen. Die Besucher sollten Einblick in die baulich-technische Seite des Objekts gewinnen, aber auch einen Eindruck vom Wohnkomfort erhalten.
Eigentümer, die mitmachen möchten, können sich ab sofort unter der Internet-Adresse
www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde anmelden.
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+++ Expertenbericht: Energetische Sanierung in Kommunen vorantreiben +++
In den Kommunen liegt der Schlüssel zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands. Zu diesem Schluss kommt ein Expertenbericht, den jetzt die KfW vorgelegt hat. Beteiligt waren Vertreter der Kommunen und kommunalen Spitzenverbände, der Bundesländer und Landesförderinstitute, der Energiewirtschaft, der Forschung und weiterer Fachverbände sowie der zuständigen Bundesministerien und der KfW Bankengruppe. Gefragt sei eine Förderstrategie, die einerseits die aktuell schwierige Finanzsituation der Kommunen, andererseits aber auch die großen Herausforderungen in Klimaschutz und Energiepolitik in Rechnung stelle. Die energetische Sanierung kommunaler Gebäude sowie die Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen müsse weiterhin auf hohem Niveau durch Bund und Länder gefördert werden.
Konkret schlägt der Expertenkreis zum Beispiel ein bundesweit tätiges Kompetenzzentrum „Energie und Klimaschutz für Kommunen“ vor. Es soll Kommunen und die dort tätigen privaten und gewerblichen Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für Klimaschutz, Energieeinsparungen und eine nachhaltige Energieversorgung unterstützen sowie geeignete Förderprogramme für die jeweiligen Vorhaben ausloten.
Darüber hinaus empfehlen die Experten, dass jede Kommune künftig ein eigenes Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeitet, ggf. im Zusammenschluss mit anderen Kommunen. Fördermittel dafür, auch für nötiges Fachpersonal vor Ort, müssten auf Antrag für jede Kommune zur Verfügung gestellt werden. Wichtig sei zudem, die Fördermittelbeschaffung zu vereinfachen. Um den Kommunen Planungssicherheit zu geben, müsste das Niveau der Förderung von Bund und Ländern auf dem Stand von 2009 bestehen bleiben, empfiehlt der Expertenkreis weiterhin.
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