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Mit dem NEWSLETTER der "www.veka.de", Ausgabe 03 vom 01. März 2007 informieren wir Sie über aktuelle Branchenmeldungen.

Inhalt:
+ Hochstimmung auf der BAU 2007: Erstmals über 200.000 Besucher
+ Immobilien zukunftssicher bauen, planen, kaufen
+ Bau-Aufschwung: Arbeitslose Facharbeiter profitieren, Hilfsarbeiter kaum
+ VPB warnt vor unseriösen Internet-Bauträgern
+ Statistisches Bundesamt: Häuserpreise klettern
+ Boom bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien
+ Höherer Steuerbonus für Handwerkerleistungen gefordert
+ KfW-Award: 27.000 Euro für vorbildliches Wohnen in der Stadt
+ KfW: Kredite und Zuschüsse zur energetischen Gebäudesanierung
+ Tiefensee fordert mehr Investitionen von Städten und Kommunen
+ 540 Mio. Euro für die Städtebauförderung 2007
+ Forschungsinitiative "Zukunft Bau": 30 Mio. Euro Fördergelder

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+++ Hochstimmung auf der BAU 2007: Erstmals über 200.000 Besucher +++

Die BAU 2007 hat ihre Stellung als Leitmesse der europäischen Baubranche höchst eindrucksvoll unterstrichen. Mit 209.000 Fachbesuchern erzielte die weitweit größte Fachmesse für Baustoffe und Baumaterialien einen einsamen Rekord und übertraf erstmals die 200.000-Marke. Exakt 2.046 Aussteller aus 44 Ländern präsentierten Architekten, Planern, Bauingenieuren, Bauunternehmern, Handwerkern, Baustoffhändlern und sonstigen fachkundigen Gästen ihre Produkte und Dienstleistungen.
Ebenfalls rekordverdächtig war die Zahl von 36.000 Fachbesuchern aus dem Ausland – ein Zuwachs von 20 Prozent. Die Besucher kamen aus 143 Ländern – noch ein Rekord. Starkes Interesse kam vor allem aus den ost- und südosteuropäischen Ländern sowie aus dem nahen und fernen Osten (Iran, Ver. Arab. Emirate, Korea), aber auch aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und Niederlande. Bei Ausstellern und Besuchern herrschte angesichts voller Hallen gute Stimmung. Viele Aussteller berichteten von qualifizierten Gesprächen mit sehr gut informierten Besuchern, die ganz gezielt Auskünfte einholten. Immerhin bezeichneten sich laut abschlussbericht der Messe München 88 Prozent der BAU-Besucher als Entscheider. Nicht selten kam es noch vor Ort zu Verkaufsabschlüssen. 93 Prozent (2005: 89%) der Aussteller und 92 Prozent (89%) der Besucher bewerteten die BAU 2007 mit „ausgezeichnet bis gut“. Beachtliche 85 Prozent der Aussteller konnten neue Geschäftsbeziehungen anbahnen (2005: 77%).
Herausragende Themen der BAU 2007 waren energieeffizientes Bauen und Bauen im Bestand. Auf enormes Publikumsinteresse stießen u.a. die Foren „Clima Design meets Visions of Glass“ und „Makroarchitektur“.

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+++ Immobilien zukunftssicher bauen, planen, kaufen +++

Wer ein Haus kauft, plant oder baut, sollte dabei nicht nur an heute und morgen, sondern auch an ein Leben im Alter denken. In der Lebensphase „junge Familie mit Kindern“ muss ein Haus oder eine Wohnung andere Anforderungen erfüllen als für das Leben im Alter. Wer vorausschauend plant, erspart sich später möglicherweise großen Aufwand und hohe Kosten.
Die Experten der Landesbausparkassen (LBS) empfehlen zum Beispiel einen flexiblen Grundriss mit weniger Stützen und nicht zu vielen tragenden Wänden. So können die Zimmer schnell in ihrem Zuschnitt verändert werden. Sinnvoll sei auch ein separater Eingang, der eventuell Zusatzeinnahmen durch eine Einliegerwohnung ermöglicht. Mit Blick auf ein barrierefreies Wohnen können einige Vorkehrungen getroffen werden, zum Beispiel breite Zimmertüren mit mindestens 90 Zentimetern, ein großes Bad mit bodengleicher Dusche oder schwellenfreie Zugänge zu Haus und Garten.
Gerade für Käufer von Gebrauchtimmobilien sind solche Vorgaben oft schwer realisierbar. Dennoch, so die LBS-Empfehlung, sollten sie auf diese Aspekte achten und gegebenenfalls gemeinsam mit einem Fachmann prüfen, ob die Wunschimmobilie diese Kriterien erfüllt oder entsprechend umgebaut werden kann.

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+++ Bau-Aufschwung: Arbeitslose Facharbeiter profitieren, Hilfsarbeiter kaum +++

Der Aufschwung am Bau kommt bisher vor allem den arbeitslosen Fachkräften zugute. An den geringqualifizierten Beschäftigungslosen im Bauhauptgewerbe ging die anziehende Baukonjunktur „bisher nahezu spurlos vorbei“. So kommentierte Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, eine jetzt erschienene Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Struktur der Arbeitslosigkeit im Bauhauptgewerbe.
Im Berichtsmonat September 2006 hat sich demnach die Zahl der arbeitslosen Fachkräfte um 40 Prozent auf noch 86.000 verringert. Nahezu unverändert ist dagegen das Bild bei den arbeitslosen Bauhilfsarbeitern. Hier gab es lediglich einen Rückgang von drei Prozent auf 47.000. In der Summe bedeutet laut den BA-Zahlen eine Abnahme der Arbeitslosigkeit am Bau von 30 Prozent auf 133.000 Betroffene. Die kräftigsten Rückgänge gab es bei den Maurern und Betonbauern (-43%) und bei den Dachdeckern und Gerüstbauern (-40%).
Umso wichtiger sei Vor dem Hintergrund dieser Zahlen sei für alle, die ihre berufliche Perspektive am Bau sehen, eine entsprechende Berufsausbildung in einem der mehr als 30 Bauberufe, betonte Knipper. Für das Jahr 2007 erwartet der Hauptverband der deutschen Bauindustrie eine Zunahme der Beschäftigtenzahl im Bauhauptgewerbe auf 722.000.

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+++ VPB warnt vor unseriösen Internet-Bauträgern +++

Im Internet wird mittlerweile fast alles verkauft – auch schlüsselfertige Häuser. Vor einem möglichen bösen Erwachsen warnt der Verbands Privater Bauherren (VPB) jedoch eindringlich. Immer mehr Bauherren nutzen das Internet, um den günstigsten Anbieter für ein schlüsselfertiges Haus zu finden. Darunter sind seriöse Unternehmen, aber oft auch dubiose Firmen. Die Folge: „Viele Bauträger diktieren einseitig die Vertragskonditionen, arglose Bauherren unterzeichnen die lückenhaften Bauverträge und müssen später enorme Summen nachzahlen und sich mit Pfusch am Bau herumärgern“, erklärt Rüdiger Mattis, Bausachverständiger und VPB-Vorstandsmitglied.
Gerade beim Bauen mit Bauträgern sei die Bauvertragskontrolle extrem wichtig, so Mattis. Nach Einschätzung des VPB fehlen in rund zwei Drittel aller angebotenen Bauverträge wichtige Leistungen. Die muss der Bauherr dann teuer nachbezahlen. Im Schnitt müssten die Betroffenen rund 20.000 Euro nachschießen, um die Lücke zwischen den Vertragsleistungen und einem tatsächlich schlüsselfertigen Haus zu schließen. Um sich vor solch unliebsamen Überraschungen zu schützen, rät der VPB angehenden Bauherren, den Bauvertrag für eine schlüsselfertige Immobilie unbedingt vor Vertragsabschluss von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen.
Mattis rät Bauherren in spe, zunächst den heimischen Markt zu sondieren. Alt eingesessene Firmen seien auf ihren guten Ruf angewiesen und pflegten ihn in der Regel durch solide Angebote und zuverlässige Leistungen. Vorsicht sei bei Vertragsabschluss auch mit dem Zahlungsplan geboten. Mattis: „Nach unseren Erfahrungen sind die meisten Zahlungspläne überzogen. Rund drei Viertel aller Bauherren leisten unfreiwillig Vorkasse. Geht die Firma dann in Insolvenz, bleiben sie auf der Bauruine sitzen und verlieren auch ihr bereits bezahltes Geld. Am Bau ist die Zahlung Zug um Zug und nach erbrachter Leistung üblich.“

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+++ Statistisches Bundesamt: Häuserpreise klettern +++

Die Häuserpreise in Deutschland ziehen wieder an. Die Preise für neu gebautes, selbst genutztes Wohneigentum haben sich in den beiden Jahren 2004 und 2005 um 0,2 bzw. 0,4 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresindex erhöht. Die teilt das Statistische Bundesamt mit. Von 2001 bis 2003 waren die Indizes mit -0,4, -0,7 bzw. -0,6 Prozent jeweils rückläufig gewesen. Im Fünf-Jahresvergleich zeigt sich jedoch, dass der Häuserpreis 2005 gegenüber dem Jahr 2000 durchschnittlich immer noch um 1,1 Prozent niedriger liegt.
Beim Blick auf die drei wichtigsten Marktsegmente, die in die Berechnung des Häuserpreisindex einfließen, zeigen sich laut der Wiesbadener Behörde starke Unterschiede: So waren die Preise im schlüsselfertigen Bauen (Erwerb neu erstellter, schlüsselfertiger Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungen direkt von Bauträgern) von 2000 bis 2005 stark rückläufig. Hier war ein Minus von 9,6 Prozent zu verzeichnen. 2005 hat sich die abnehmende Tendenz mit nur noch 0,8 Prozent aber deutlich abgeschwächt.
Im klassischen Eigenheimbau (konventionelles Bauen unter Einschaltung eines Architekten und mit Inanspruchnahme einzelner Bauleistungen von Bauunternehmen) kletterte der Durchschnittspreis von 2000 bis 2005 um 2,1 Prozent. Diese Erhöhung fand als Folge der Preissteigerungen für Stahl und andere Metallsorten vor allem 2004 und 2005 statt.
Der Fertigteilhochbau (Erwerb industriell vorgefertigter, in Teilen an die Baustelle gelieferter und dort endmontierter Fertighäuser) erlebte einen konstanten Preisanstieg von 2000 bis 2005 um insgesamt 3,9 Prozent. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von nahezu 0,8 Prozent.

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+++ Boom bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien +++

Angesichts steigender Gas- und Ölpreise sowie verschärfter Gesetzgebung stehen erneuerbare Energien und energiesparende Heizungen vor einem Boom. So wurden in Deutschland im Jahr 2006 rund 70 Prozent mehr Pelletheizungen, 200 Prozent mehr Wärmepumpen und bezogen auf die Kollektorfläche 60 Prozent mehr Solarwärmeanlagen verkauft als 2005. Dies teilt der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) mit. Ähnliche Entwicklungen sind in ganz Europa zu beobachten. So steigerte sich der Vertrieb von besonders energieeffizienten Brennwertheizungen in Frankreich um 65 Prozent und in Großbritannien um 40 Prozent.
Von diesem Boom profitiert vor allem die deutsche Industrie, die bei erneuerbaren Energien als führend gilt und zum Beispiel im Bereich der Brennwertkessel einen europaweiten Marktanteil von rund 90 Prozent hat.
Nach Einschätzung von BDH-Präsident Klaus Jesse kann im Gebäudebereich rund ein Drittel Energie eingespart werden: „Privathaushalte benötigen über vier Fünftel ihres Energieverbrauches für die Heizung und Warmwasserbereitung. Deshalb liegen dort die wichtigsten Einsparpotenziale.“
Laut einer Studie des BDH kann der deutsche Bedarf an Erdgas und Erdöl bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent sinken, wenn mehr erneuerbare Energien eingesetzt, alte Heizungen schneller ausgetauscht werden und stärker in den Wärmeschutz investiert wird.

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+++ Höherer Steuerbonus für Handwerkerleistungen gefordert +++

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft fordert einen höheren Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Grund für den Vorstoß ist die Mehrwertsteuererhöhung, die laut Geschäftsführer Prof. Dr. Karl Robl den bisher gewährten Steuerbonus fast vollständig aufzehrt. Bisher gilt folgende Regelung: Handwerkliche Arbeitsleistungen werden bis zu einer Höhe von 3.000 Euro mit einer Steuerermäßigung von 20 Prozent unterstützt, so dass eine Ersparnis von maximal 600 Euro im Jahr möglich ist. Dies werde durch die durch die am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Mehrwertsteuer konterkariert. „Daher fordern wir die Steuerermäßigung für begünstigte Handwerkerleistungen von 20 auf 25 Prozent und die Begrenzung der Steuerermäßigung von 600 Euro auf maximal 1.000 Euro pro Haushalt und Jahr zu erhöhen“, erklärte Robl.
Unterdessen hat sich gezeigt, dass der Steuerbonus positive Effekte bringt. Dies jedenfalls geben 38,5 Prozent der Betriebe in Umfragen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks an. Die Rede ist von bis zu 20-prozentigen Umsatzzuwächsen durch die Regelung.
Vor dem Hintergrund der sich stabilisierenden Baukonjunktur sei es wichtig, weiterhin positive Investitionsanreize zu setzen. Daher müsse der Steuerbonus für Handwerkerleistungen „der neuen Wirklichkeit, die die Bundesregierung selbst geschaffen hat, angepasst werden“, So Robl.

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+++ KfW-Award: 27.000 Euro für vorbildliches Wohnen in der Stadt +++

„Die Wiederentdeckung der Stadt – urbanes Wohnen in den eigenen vier Wänden“ – so lautet das diesjährige Motto des KfW-Awards „Europäisch Leben – Europäisch Wohnen“. Mit dem Preis, der mit 27.000 Euro dotiert ist, zeichnet die KfW Förderbank vorbildhafte Projekte aus. Die KfW Förderbank will damit Haus- oder Wohnungsbesitzer ansprechen, die sich in den letzten fünf Jahren bewusst für das Leben in der Stadt entschieden haben.
Preiswürdig sind Projekte, die durch Neubau, Umbau oder Sanierung gleichzeitig einen Beitrag zur Aufwertung ihres Stadtviertels geleistet haben. Das kann die Sanierung einer Stadtvilla oder eines schmalen Stadthauses sein, aber auch die Bebauung brachliegender Flächen oder die Umgestaltung bisher industriell genutzter Gebäude zu einem Wohnobjekt. Im Fokus beim Wettbewerb 2007 stehen innovative, soziale und ökologische Wohnbeispiele gesucht, die die „neue Lust auf die Stadt“ verkörpern.
Anmeldeschluss für den KfW-Award ist der 1. April 2007. In der Jury, deren Vorsitzender Prof. Hans Kollhoff ist, sitzen Repräsentanten der Bau- und Wohnwirtschaft, Architekten, Sozialwissenschaftler sowie Medien- und KfW-Vertreter. Medienpartner sind das Nachrichtenmagazin Focus und das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO. Die Preisverleihung wird am 21. Juni in Berlin stattfinden.

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+++ KfW: Kredite und Zuschüsse zur energetischen Gebäudesanierung +++

Für energetische Sanierungsmaßnahmen vergibt die KfW Förderbank nicht nur zinsgünstige Kredite, sondern nun auch direkte Zuschüsse. Im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungs-Programms können Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen seit Jahresbeginn Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der Sanierungskosten - maximal 5.000 Euro – beantragen. Voraussetzung ist, dass der Energieverbrauch nach der Renovierung Neubau-Niveau erreicht. Wer es schafft, den Energiebedarf gar um 30 Prozent unter Neubau-Standard zu drücken, erhält bis zu 8750 Euro.
Bereits seit längerem vergibt die KfW im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungs-Programms zinsverbilligte Kredite für Sanierungsmaßnahmen. Hier gibt es bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit und zusätzlich einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent. Auch hier ist Bedingung, dass der Energieverbrauch der Immobilie auf Neubau-Niveau oder darunter gesenkt wird. Der Antrag für einen Kredit muss bei der Hausbank, der für einen Zuschuss direkt bei der KfW gestellt werden.
Nach Angaben der KfW liegt der Energieverbrauch in einem unsanierten Altbau bei bis zu 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und im Neubau bei rund 100 Kilowattstunden. So können Besitzer eines Einfamilienhauses durchaus 1.000 Euro Energiekosten pro Jahr sparen und noch dazu einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, erklärt KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier.
Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist Bestandteil der von der Bundesregierung und der KfW Förderbank im Februar 2006 gestarteten Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum.“ Im Rahmen dieser Kampagne hat die KfW Förderbank seit Februar 2006 in den Programmen „CO2-Gebäudesanierung“, „Wohnraum Modernisieren“ und „Ökologisch Bauen“ mehr als 180.000 Kredite mit einem Volumen von rund 9,5 Milliarden Euro zugesagt. Davon entfallen rund 43.000 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden Euro auf das CO2-Gebäudesanierungs-Programm.
Informationen: Tel 01801/335577
www.kfw-foerderbank.de
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+++ Tiefensee fordert mehr Investitionen von Städten und Kommunen +++

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat die Städte und Gemeinden zu mehr Investitionen in Kindergärten, Schulen, öffentliche Gebäude und kommunale Infrastruktur aufgefordert. Hintergrund ist die sich allmählich bessernde finanzielle Lage der Kommunen. Dank größerer finanzieller Spielräume hätten viele Städte und Gemeinde nun die Möglichkeit, den vielerorts bestehenden Investitionsstau aufzulösen. Dies habe auch positive Auswirkungen auf Bauwirtschaft und Konjunktur.
Tiefensee wies darauf hin, dass der Bund in dieser Legislaturperiode zum Beispiel im CO2-Gebäudesanierungsprogramm 5,6 Milliarden Euro für verbilligte Kredite zur Verfügung stellt und insofern mit gutem Beispiel vorangehe. Der Minister betonte, dass durch solche Anreize bereits Investitionen in einer Größenordnung von mehr als 20 Milliarden Euro ausgelöst worden seien.
Als „Signal des Bundes an die Städte und Kommunen“ sei das erfolgreiche Programm auch auf öffentliche Gebäude ausgeweitet worden. Hier liegt das Fördervolumen bei jährlich 200 Millionen Euro. „Jetzt sollten wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung sehen, wie Länder, Städte und Kommunen noch mehr für eine Verbesserung der CO2-Bilanz und das Wachstum in der Bauwirtschaft tun können“, so Tiefensee. Er will nun innerhalb der Regierung ausloten, welche Möglichkeiten für einen Investitionspakt von Bund, Ländern, Städten und Kommunen bestehen.

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+++ 540 Mio. Euro für die Städtebauförderung 2007 +++

Nach dem Willen von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee soll das Programmstart für die Städtebauförderung 2007 bereits im Frühling erfolgen. Dies gäbe den Ländern und Kommunen früher als in den vergangenen Jahren Planungssicherheit. Der Bund stellt in diesem Jahr 535 Mio. Euro bereit. Das Geld fließt in die Programmbereiche Soziale Stadt, Stadtumbau Ost, Stadtumbau West, Städtebaulicher Denkmalschutz sowie die Allgemeine Städtebauförderung in Ost und West. Weitere fünf Mio. Euro sind für das Sonderprogramm „Soziale Stadt“ für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf vorgesehen. Wie der Minister hervorhob, schaffen und sichern diese Fördermittel über 200.000 Arbeitsplätze.
Bei der städtebaulichen Erneuerung liegt der Fokus auf den Themen familiengerechte Stadt, Barrierefreiheit und der Klimaschutz.
Tiefensee hat für den Bund die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2007 bereits unterzeichnet und an seine Kollegen in den 16 Bundesländern zur Gegenzeichnung versandt. Die neue Verwaltungsvereinbarung unterstützt besonders die Kommunen, die aufgrund ihrer finanziellen Lage wenig Spielraum für eigene Investitionen haben. Eine Experimentierklausel soll ihnen neue Wege der Zusammenarbeit mit privaten Investoren ebnen.

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+++ Forschungsinitiative "Zukunft Bau": 30 Mio. Euro Fördergelder +++

Im Rahmen der Forschungsinitiative "Zukunft Bau" stellt die Bundesregierung bis 2009 rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ziel der vom Bundesbauministerium initiierten und vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) realisierten Aktion ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt. Darüber hinaus sollen bestehende Defizite insbesondere bei technischen, baukulturellen und organisatorischen Innovationen beseitigt werden. 60 Prozent des 30 Mio. Euro schweren Fördertopfs werden in Form von Zuwendungen vergeben, die restlichen 40 Prozent als direkte Aufträge.
Die Initiative fördert u.a. Forschungsprojekte zu vier Themenschwerpunkten:
Wertschöpfungskette Bau (Organisationsfragen, Systemführerschaft, Lebenszyklusansatz, Markt- transparenz)
Bauqualität (Architektonische, technische, ökologische, funktionale, wirtschaftliche Qualität)
Rahmenbedingungen (technische, gesetzliche Regelwerke, europäische Rahmenbedingungen)
Aktuelle Herausforderungen/neue Märkte (neue Materialien, Adaption neuer Techniken und Verfahren, Sicherheit von Bauwerken, Terrorprävention)
Die Antragsrunde für das laufende Haushaltsjahr 2007 hat bereits begonnen. Sie läuft bis 16. März 2007. Für das Haushaltsjahr 2008 werden Anträge bis 16. Juli 2007 angenommen.
Informationen:
Hotline 0228/99-401-1616
Internet www.bbr.bund.de
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